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Lion’s Head | 360° Blick über Kapstadt

Kaum ein Tourist hat bei seiner Ankunft in Kapstadt schon mal den Namen Lions Head gehört. Nach Meinung vieler ist die Aussicht von diesem Berg jedoch viel besser als die vom Tafelberg.

Beim Lion’s Head handelt sich um einen markanten Felsen, welcher etwa 670 m hoch ist und von weiten wie ein Kopf auf einem Bergrücken aussieht. Dieser Bergrücken, genannt Signal Hill, befindet sich vom Tafelberg aus gesehen auf der linken Seite. Wenn man die seitliche Fläche der eigenen rechten Hand betrachtet, wäre der Signal Hill der Daumen, die Handfläche der Tafelberg und der Zeigefinger mit dem Devils Peak ein weiterer Berg. Zwischen Daumen und Zeigefinger liegt das Stadtzentrum, links vom Daumen Sea Point und Green Point mit dem Atlantik.

Aus der Ferne betrachtet könnte man den Bergrücken des Signal Hill und den Felsen des Lion’s Head für einen liegenden Tierkörper halten, nämlich einen Löwen. Der Fels wäre dann der Kopf, also Lions Head. Der Aufstieg auf den Lions Head sollte jeder Kapstadtbesucher gewagt haben, es dauert etwa 1 – 1,5 Stunden. Die letzten 100 m Höhenmeter bedeuten zwar schon halbalpines Klettern, dafür wird man dann mit einem phantastischen Rundblick belohnt. Im Süden hat man eine wunderbare Aussicht auf Camps Bay mit den 12 Aposteln, im Westen liegt Clifton, im Osten die City Bowl mit Tafelberg und Devil’s Peak und nördlich erstrecken sich die Stadtteile des Atlantic Seaboard mit Robben Island im Hintergrund. An Vollmondnächten klettern hunderte Kapstädter auf den Lion’s Head, um den Sonnenuntergang über dem Atlantik und den Mondaufgang über den Cape Flats zu bestaunen. Ein ganz besonderes Erlebnis!

Der Aufstieg auf den Lion’s Head

Im Gegensatz zum Signal Hill führt auf den Lion’s Head keine Straße, dazu ist der Gipfel viel zu steil. Es gibt aber eine schöne Wanderroute, die einmal komplett um den Berg führt und atemberaubende Blicke auf die Stadtteile entlang des Atlantiks, Tafelberg und die City Bowl eröffnet. Allerdings ist der Aufstieg auf den Lion’s Head nicht ganz anspruchslos. Die untere Hälfte ist noch eine einfache Angelegenheit, man umrundet den Felsen auf einem breiten Weg und gewinnt dabei an Höhe. Die Vegetation hier umfasst Büsche und Fynbos, die typische Vegetation der Kapregion.

Blick vom Lions Head

Dann beginnt der Fels. Es bedeutet, dass man nun über Felsblöcke klettern muss, auf in Felsen gehauene Stufen oder über Leitern weiter nach oben gelangt. Leitern, Ketten und Griffe erleichtern teilweise das Kraxeln, um einzelne Felsen und Steilwände zu überwinden. Denkt man nach ungefähr 1 Stunde, dass die Spitze jetzt erreicht sein müsste, erwartet einen der klettertechnisch schwerste Abschnitt. Jetzt ist richtiges Kraxeln über Felsblöcke angesagt. Doch dann ist man oben angekommen und erstmal überrascht: Man sieht ein großes Plateau, ungefähr ein halbes Fußballfeld und sehr viele Leute. Trotz des anspruchsvollen Aufstiegs erreichen täglich Hunderte die Spitze. Die Aussicht ist grandios. Man hat einen Rundumblick auf Camps Bay, Sea Point, Green Point, die Waterfront, die City Bowl, den Tafelberg und die 12 Apostel. Einfach genial! Jeder, der einige Tage in Kapstadt ist, sollte den Aufstieg wagen. Es bereut keiner. Ein weiteres Highlight ist der Aufstieg bei Vollmond. Dann bevölkern mitten in der Nacht hunderte Leute das Plateau.

Ein wunderschönes Hotel in unmittelbarer Nähe des Lion´s Head in Sea Point ist das Winchester Mansion*. Das 4 Sterne Hotel im kapholländischen Stil liegt direkt an der Uferpromenade.

Blick vom Felsvorsprung auf Sea Point und weitere Kommentare auf unserer Facebookseite

Blick auf Sea Point (Foto von Tatiana Schäfer )
Blick auf Sea Point (Foto von Tatiana Schäfer )

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