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Hubschrauber Rundflug, Paragliding, Fallschirmspringen in Kapstadt

In Kapstadt werden eine Fülle von Luftsportaktivitäten angeboten. Man kann hier alle Aktivitäten betreiben, die in der Luft möglich sind, sei es eine Ballonfahrt, ein Rundflug mit einem Hubschrauber oder Mikroflugzeug bzw. ein Fallschirm – oder Gleitschirmflug. Einige der Betreiber sind etwas außerhalb von Kapstadt angesiedelt, der Großteil des Luftsports kann aber in der City betrieben werden. Die beliebteste Urlaubsbeschäftigung der Urlauber ist ein Hubschrauberrundflug.

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Rundflüge mit Hubschrauber

Die Starts erfolgen entweder direkt an der Waterfront auf einen speziellen Helikopterlandeplatz. Besonders beliebt sind Panoramaflüge um den Tafelberg herum bis nach Camps Bay und Muizenberg. Ein Flug direkt über den Tafelberg ist aus Naturschutzgründen nicht erlaubt.

Der Kurzflug dauert etwa 25 Minuten. Es werden jedoch auch knapp einstündige Rundflüge ausgeführt. Dann fliegt man entlang der gesamten Kaphalbinsel bis zum Kap der guten Hoffnung. Die Kurzstrecke kostet pro Person etwa 160 €, der einstündige Rundflug etwa 320 €. Die Hubschrauber haben eine Kapazität von 3 – 6 Passagieren.

Die Flüge finden immer wetterabhängig statt. Es kann vorkommen, dass einzelne gebuchte Hubschrauberrundflüge gestrichen oder verschoben werden. Bei der Planung sollte man darauf achten, den Flug nicht auf den letzten Urlaubstag zu legen.

Weiterhin muss eine bestimmte Anzahl von Passagieren den jeweiligen Flug gebucht haben. Ansonsten findet der Hubschrauberflug auch nicht statt.

Blick auf Kapstadt vom Hubschrauber aus (www.travelontoast.de)
Blick auf Kapstadt vom Hubschrauber aus (www.travelontoast.de)

Hier einige Anbieter (keine vollständige Liste)

Anbieter: www.helicopterscapetown.co.za

Adresse: 220 East Pier, Breakwater Edge, V&A Helipad, V&A Waterfront

Hubschrauberflotte:

-Fünfsitzer (einschl. Pilot):  Airbus H 120 + Bell Helicopter Textron

-Siebensitzer: Airbus H130 + Bell Helicopter Textron

Angebotene Flüge / Dauer und deren Preise:

  • Two Oceans Scenic Flight: 25 Minuten für 2.250 Rand pro Person

Startpunkt: V&A Waterfront / Flug entlang der Atlantikküste via Camps Bay / Hout Bay zur False Bay (Fish Hoek / Muizenberg ) und zurück am östlichen Rand des Tafelberges

  • Full Peninsula Scenic Flight: 50 Minuten für 4.400 Rand pro Person

Startpunkt: V&A Waterfront / Hubschrauberflug entlang der Atlantikküste via Camps Bay / Hout Bay / Noordhoek zum Kap der guten Hoffnung, dann an der Ostseite der Kaphalbinsel entlang der  False Bay (Fish Hoek / Muizenberg ) und am östlichen Rand des Tafelberges zurück

  • Robben Island Scenic Flight: 20 Minuten für 1.750 Rand pro Person

Startpunkt: V&A Waterfront, dann über die Tafelbucht nach Robben Island und zurück

Wo buchen? Via Homepage oder an Verkaufsständen an der Waterfront  oder in Reisebüros in Kapstadt bzw. im Hotel

Anbieter: Nac Helicopters

Adresse: East Pier Road, V&A Waterfront

Hubschrauberflotte:

-Viersitzer: Robinson 44

-Fünfsitzer: Bell 206 Jet Ranger

-Siebensitzer: Bell 407

Angebotene Flüge / Dauer und deren Preise:

  • Hopper Tour: 15 Minuten  im Viersitzer für 3. 240 Rand (= 1.080 Rand pro Person)

Startpunkt: V&A Waterfront / Flug entlang der Atlantikküste via Green Point / Camps Bay bis zum 12 Apostles Hotel und zurück an der Atlantikküste

  • Three Bays Tour: 25 Minuten im Viersitzer für  6. 450 Rand (= 2150 Rand pro Person)

Flugstrecke identisch mit  “Two Oceans Scenic Flight”

  • Cape Point Tour: 50 Minuten im Viersitzer für 12. 900 Rand (=  4.300 Rand pro Person)

Flugstrecke identisch mit “Full Peninsula Scenic Flight“

Ein besonderes Erlebnis ist der Rundflug mit Huey-Hubschraubern, die aus dem Vietnamkrieg bekannt sind.

Huey Hubschrauber
Huey Hubschrauber

Mein Rundflugerlebnis im Vietnamkrieg – Hubschrauber

Ich selbst habe die Langstrecke bis zum Kap der guten Hoffnung gebucht, um alles zu sehen. Unser Hubschrauber war eine Huey, der Typ, den man aus den Vietnamkriegen kennt. Der Helikopter kann 12 Passagieren fassen, an jeder Außenseite 2 und hinter dem Piloten auf 2 Sitzbänken 8. Vier der Passagiere sitzen mit dem Rücken zum Piloten und gegen die Flugrichtung. Da wir jedoch nur 8 Passagiere waren, hatten wir genügend Platz. Die besten Plätze sind die auf der Außenseite links. Die dort Sitzenden sehen wirklich alles. Im Gegensatz dazu haben die Leute auf der rechten Seite echt verloren. Der Flug ging südwärts auf der Westseite entlang, der Rückflug dann auf der Ostseite entlang der False Bay. Die beiden Passagiere rechts außen haben eine Stunde nur Meer gesehen, da hinter ihnen der Motor war!

Entlang der Küste der Kaphalbinsel bis zum Kap der guten Hoffnung

Jeder Passagier bekam eine dicke Jacke. Es gibt keine Türen im Hubschrauber und bei dieser Geschwindigkeit ist es in dieser Flughöhe bitterkalt. Von der Waterfront flogen wir via Green Point und Sea Point über Camps Bay auf den Tafelberg zu. Zum ersten Mal erkannte ich die Größe des Tafelberges, der sich kilometerlang erstreckt. Über Hout Bay flogen wir dann bis ans Kap der guten Hoffnung, wo der Pilot eine Kehre machte. Entlang der False Bay sahen wir dann Orte wie Simons Town mit dem Militärhafen, Fish Hoek oder Muizenberg. Nach einer Stunde war der Spaß schon wieder vorbei, aber echt jeden Cent werden. Den Flug kann ich nur empfehlen!

Cape Point mit Kap der guten Hoffnung Foto: Bas-Leenders-CCBYSA20
Cape Point mit Kap der guten Hoffnung Foto: Bas-Leenders-CCBYSA20

Leider bietet der Veranstalter diese Route nicht mehr an. Liebhaber dieses Hubschraubers können aber die Combat Tour buchen, welche von der V& A Waterfront entlang der West Coast Richtung Norden führt. Der Flug dauert etwa 30 Minuten und kostet 4400 Rand pro Person. Die Minimumanzahl an buchenden Passagieren ist  7, ansonsten findet der Flug nicht statt und es wird ein Alternativtermin genannt.

Alternativ können auch Panoramaflüge in die Winelands gebucht werden. Hier ist es jedoch viel schwieriger, genügend Co – Passagieren zusammen zu bekommen, damit der Flug stattfinden kann.

Interessierte können auch Touren in Kleinflugzeugen buchen. Ein Anbieter ist Sky Adventures.

Gleitschirmfliegen

Das besondere Erlebnis hier ist, dass der Flug inmitten von Kapstadt absolviert wird.

Paraglider über Kapstadt
Paraglider über Kapstadt

An schönen und windstillen Tagen sieht man viele Paraglider über den Stadtteilen an der Kapstädter Atlantikseite. Als Startpunkt dient stets der Signal Hill. Eine Wiese auf dem Kamm des Kapstädter Hausberges ist die Abflugbasis. Von dort schweben die Paraglider dann in mehreren Kehren Richtung Ozean.

Der Schwebeflug dauert etwa 10 Minuten (von 5 bis 30 Minuten) und führt u.a. über die Hochhäuser an der Strandpromenade. Touristen buchen in den meisten Fällen einen Tandemflug. Man hängt dann vor dem Gleitschirmführer und kann die herrliche Aussicht auf Sea Point und Clifton genießen.

Landepunkt ist eine große Wiese direkt vor der Strandbar „The Bungalow“ in Camps Bay. Die Landung wird von den Gästen der Bar neugierig verfolgt, insbesondere wenn noch eine artistische Kurve vom Piloten eingelegt wird.

Der zweite Landeplatz befindet sich an der Strandpromenade in Sea Point

Wie man den Tag nach dem Paragliding ausklingen läßt

Der perfekte Ausklang solch eines Nachmittags ist dann ein Sundowner vor der Kulisse des Lions Head und der 12 Apostel in dieser Strandbar. The Bungalow zählt zu den schönsten Strandbars von Kapstadt. Insbesondere am Wochenende ist hier immer viel los.

Paraglider über Camps Bay
Paraglider über Camps Bay

Anbieter von Paragliding – Flügen in Kapstadt

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern in Kapstadt. Sie bieten beispielsweise Tandemflüge vom Signal Hill an.

Andere Startplätze sind der Sir Lowry’s Pass bei Somerset West, Franschoek und Hermanus.

Anbieter: Cape Town Tandem Paragliding

Preis: 1.350 Rand pro Person (Fotos + Video zzgl. 250 Rand)

Startpunkte: Signal Hill, Sir Lowry’s Pass (bei Somerset West), Franschoek und Hermanus

Anbieter: flycapetown.co.za

Preis: 1.250 Rand pro Person (Fotos + Video zzgl. 250 Rand)

Startpunkte: Signal Hill

Fallschirmsprung

Etwa 40 Minuten außerhalb des Kapstädter Zentrums befindet sich der kleine Flughafen, von dem die Kleinflugzeuge mit den Fallschirmspringern abheben. Der Absprung im Tandem erfolgt in etwa 9000 Fuß Höhe, der freie Fluge dauert dann etwa 40 Sekunden, bevor der Fallschirm geöffnet wird. Von dann ab schwebt man in gemütlichen 4 Minuten zum Boden. Der Tandemsprung kostet etwa 150 Euro.

Im freien Fall über Kapstadt

Klaus hat es gewagt und ist auf einen kleinen Flugzeug gesprungen.

Meine Freundin hat mir zu meinem letzten Geburtstag einen Fallschirmsprung geschenkt. Ich wollte schon immer mal Fallschirmspringen, jedoch hat sich nie die Gelegenheit ergeben. Umso mehr freute ich mich auf meinen ersten Skydive in Kapstadt.

Kurz nach dem Öffnen der Geschenkbox mussten wir dann auch schon los, da die Fallschirmsprünge meist recht früh am Morgen stattfinden. Es gab also keine Zeit zum Überlegen oder zum Zögern. Jetzt oder nie! Und so packten wir unsere Sachen und fuhren etwa 40 Minuten Richtung Norden entlang der Westküste. Hinter Melkbosstrand taucht dann irgendwann ein kleines Schild auf, das auf einen Flugplatz inmitten der weiten Pampa hinweist. Über eine holprige Schotterpiste geht es dann noch eine Weile weiter, bis man vor dem kleinen Flugplatz steht. Mein Pulsschlag beschleunigte sich beim Anblick der kleinen Cessna Maschinen und der ganzen Fallschirm-Ausrüstung schon merklich, doch die Jungs baten uns, zunächst einmal auf einer Bank Platz zu nehmen. Nach ca. 20 Minuten wurden wir dann darüber aufgeklärt, dass wir an diesem Tag leider nicht springen konnten, da der Wind zu stark sei und dies eine sichere Landung gefährde. Sie hätten gehofft, dass sich der Wind noch legt, doch sei erst gegen Nachmittag mit besseren Verhältnissen zu rechnen. Allzu enttäuscht war ich aber nicht, denn so war die Vorfreude noch größer auf den nächsten Termin, der in drei Wochen stattfinden sollte.

An besagtem Morgen lag jedoch eine dicke Nebelschicht über dem Atlantik, die sich langsam aber sicher über die Kapstädter Innenstadt schob. Meine Freundin hielt kurz Rücksprache mit den Jungs, ob unter diesen Bedingungen ein Sprung möglich sei, diese waren jedoch zuversichtlich, dass es heute klappt. Und so fuhren wir abermals die Strecke zu dem Flugplatz.

Die Sichtverhältnisse wurden jedoch nicht wirklich besser, was aber auch daran lag, dass die Straße direkt neben dem Meer liegt. Abseits der Nebelwand war schönstes Kapstädter Sommerwetter. Und dieses Mal ging es dann auch ganz schnell. Es waren schon einige andere Springer anwesend, die einer nach dem anderen mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet und mit den Cessnas in luftige Höhen transportiert wurden. Nach den Sprüngen wurden die Fallschirme wieder sorgfältig zusammengelegt. Das sah schon recht professionell und routiniert aus, was die Jungs da machten, trotzdem macht man sich so seine Gedanken, was passiert, wenn es zu irgendwelchen Komplikationen kommen sollte.

Endlich waren wir an der Reihe. Wir schlüpften in das Gurtzeug, mit dem wir an unseren Tandem-Sprungpartner befestigt werden würden und bekamen noch eine Brille für die starken Winde im freien Fall. Anschließend wurde uns kurz erklärt, wie der Fallschirmsprung von statten läuft und dann ging es Richtung Startbahn. Mit einem ohrenbetäubenden Lärm hob die Cessna auch schon ab und wir flogen in Runden immer höher und höher. Mittlerweile hatte sich der Nebel auch größtenteils aufgelöst. Nur weiter draußen über dem Meer lagen noch größere Nebelfelder. Kapstadt selbst und der Tafelberg jedoch waren wunderbar zu sehen. Glück gehabt! Auf knapp 3000 Metern öffneten unsere Sprungpartner schließlich die Luke. Meine Freundin würde zuerst springen. Sie hing auch schon halb draußen, während sich ihr Tandem-Sprungpartner noch am Flugzeug festhielt. Und plötzlich hievte er sich und meine Freundin wieder ins Flugzeug. Kurzer Schreckmoment! Was war da los, stimmt etwas mit der Ausrüstung nicht? In solch einem Moment rutscht einem dann mal kurz das Herz in die Hose, doch Entwarnung! Die Kamera hatte aus irgendeinem Grund gestreikt. Also flog die Cessna noch eine Ehrenrunde, es ging noch mal gut 300 Meter höher und es folgte der zweite Versuch. Dieses Mal ging alles ganz schnell und schon hing ich aus dem Flugzeug. Mein Tandempartner lies los und zack… waren wir im freien Fall. Das Gefühl kann man schlecht erklären, man muss es einfach erlebt haben. Auf jeden Fall ein sehr sehr cooles Feeling. Man stellt es sich wesentlich unangenehmer vor, als es ist. Das typische Gefühl, dass es einem in den Magen fährt, dieses Kribbeln im Bauch wie man es vom Achterbahnfahren oder der Schiffsschaukel kennt, tritt eigentlich gar nicht auf, da man aufgrund der Bewegung des Flugzeugs sozusagen schon auf einem Luftkissen schwebt.

Der freie Fall dauerte ca. 45 Sekunden an, bevor mein Sprungpartner den Fallschirm öffnete und wir abrupt abgebremst wurden. Auch ich durfte dann mal den Fallschirm lenken, was vom Gefühl her fast intensiver war als der freie Fall selbst, da man doch ganz schön an Geschwindigkeit gewinnt, wenn man enge Kurven fliegt. Und so konnte ich noch die wunderschöne Aussicht genießen, bevor wir auch schon den Landeplatz aus Sand ansteuerten. Die Landung war recht sanft und ich verließ grinsend und mit Adrenalin vollgepumpt den Landeplatz. Kurz nach uns stieg dann eine ganze Großfamilie in die Flieger. Vom 18-jährigen Enkelkind bis zur 70-jährigen Oma waren alle dabei. Saucool!

Ballonfahrten

Eine Alternative zu den Rundflügen sind gemütliche Ballonfahrten über die Winelands. Dafür müssen Interessierte etwa 50 km aus Kapstadt herausfahren. Start ist in der Nähe von Paarl oder Gordons Bay. Der Blick auf die Hottentotsberge ist einfach unvergesslich. Eine Ballonfahrt ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag in der Hauptsaison möglich und kostet etwa 250 € pro Person.

Anbieter: Wineland Ballooning

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