Stadtzentrum von Johannesburg

Ein Tag in .. Johannesburg

Stadtzentrum von JohannesburgStadt des Gold, Finanzhauptstadt Afrikas, Stadt der Morde. Einige Namen, die diese Metropole hat. Jede dieser Bezeichnungen ist korrekt. Erreicht man den Großraum Gauteng ( der Bundesstaat, wo Johannesburg die Hauptstadt ist ), sieht man überall die Abraumhalden der Goldbergwerke. Die Gewinnung dieses Edelmetalls ist noch immer ein Stützpfeiler der südafrikanischen Wirtschaft. Alle Banken, einschl. der Börse, haben ihren Sitz in Johannesburg. Die Stadt hat den Ruf, dass nur hier Geschäfte gemacht werden. Kapstadt oder Durban sind nur Urlauberorte. Jeder berichtet, dass das Leben hier viel hektischer verläuft. Es gibt hier ein viel höheres Arbeitstempo als im Rest des Landes. Als Angestellter verdient man doppelt oder dreimal soviel wie im Rest Südafrikas.

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Wie entstanden die suedafrikanischen Townships ?

Township ist ein Begriff aus der englischsprachigen Welt mit verschiedenen Bedeutungen. In den USA versteht man darunter Gebietseinheiten, die in der Verwaltung der Kommunen eine gewisse Rolle spielen. In Indien beispielsweise werden darunter normale Siedlungen verstanden. Nur in Südafrika ist der Begriff Township negativ besetzt, eine direkte Folge der Apartheidzeit. Unter Township werden Siedlungen verstanden, in denen entweder die schwarze oder farbige Bevölkerung separat zu den anderen Bevölkerungsgruppen lebte.

Township Khayelitsha

Ursprünge der südafrikanischen Townships

Ein Grundprinzip der südafrikanischen Apartheidpolitik war das System der räumlichen Trennung der verschiedenen Rassen.

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Nach Nelson Mandelas Tod: Die Angst vor Operation Uhuru

Der Tod Madibas kam wenig überraschend. Bereits im November berichteten wir von Gerüchten, dass Nelson Mandela nach einem totalen Organversagen bereits seit Juni hirntot sei und nie wieder aufwachen werde. Am vergangenen Dienstag wurden die Beatmungsmaschinen abgeschaltet und sein Tod offiziell verkündet. Er sei friedlich eingeschlafen, berichtet seine Familie. Am Sonntag wird er in seinem Geburtstort Qunu nach alter Xhosa-Tradition beerdigt. Dann kann er endlich in Frieden ruhen. Doch was bleibt? Werden die Südafrikaner Kraft aus seinem Lebenswerk schöpfen und sein humanitäres Erbe in seinem Sinn weiterführen oder droht sogar ein Bürgerkrieg?

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