Zambia mit den Victoriafällen

Victoria FallsTeil 1  Teil 2  (Teil 3)

Das Highlight von Victoria Falls sind natürlich die Victoriafälle. Wir konnten schon aus einigen Kilometern Entfernung die Gichtwolke erkennen. Die Guide sagen, dass dieses Jahr außergewöhnlich viel Wasser im Sambesi wäre. Je näher wir kamen, desto lauter wurde es. Nachdem wir die 10 US Dollar bezahlten, konnten wir den Park betreten, der den Wasserfall umgab. Je näher wir dem Wasserfall kamen, umso stärker begann es zu nieseln. Dann konnten wir die rechte Flanke des Wasserfalles sehen. Kurz dahinter begann es jedoch regelrecht zu regnen. Als wir dann vor dem Wasserfall standen, goss es in Strömen. Die Sichtweite betrug nur wenige Meter.

Die Gichtwolke verhinderte die Sicht auf den Victoria – Wasserfall

Nebelwolke über den VictoriafälllenWir liefen zu verschiedenen Aussichtspunkten und konnten nirgendwo wieder die Victoriafälle sehen. Es war zum Verzweifeln, wir reisten Tausende Kilometer und dann war es unmöglich, dieses Naturwunder zu sehen. Die Enttäuschung war natürlich riesig. Unser Guide sagte uns dann, dass wir uns zum Trost eine schöne Sunsettour auf dem Sambesi gönnen sollten. Das taten wir dann auch, der Alkohol floss etwas und der Sonnenuntergang war fantastisch.

Den ausführlichen Artikel zum Victoriafall finden Sie hier.

Ein Actionprogramm an den Victoria Falls

Den nächsten Tag hatten wir einen freien Tag vor Ort. Es gab einen Swimmingpool, wo wir relaxen konnten. Außerdem bestand die Möglichkeiten zu diversen Freizeitaktivitäten. Ich buchte ein 3er Programm aus Gorge Swing, Flying Fox und Abseilen.

Mit Seil über die Schlucht – Flying Fox

Der Flying Fox ist noch die leichteste Übung. Man muss nur von einer Plattform mit Schwung in die Schlucht springen. Angehangen Bungee Jump am Victoriafallan einem Seil, baumelte man dann über der Schluchtmitte, bis man zurückgezogen wird. Abseilen ist auch nicht so schwierig, wenn man den Dreh heraushat. Man springt immer einige Meter von der Felswand ab und kommt so allmählich bis zum Grund der Schlucht. Die absolute Mutprobe ist jedoch der Bungeesprung. Im Unterschied zu einer Brücke, wo unter einem nur Luft ist, steht man hier am Rande einer Schlucht.

Bungeejump vor der Felskante

Man stelle sich vor: Vor einer senkrecht abfallenden Felswand von über 100 m, war das einzige, was man tun musste, einen Schritt nach vorn zu machen. Das Herz bummert bis zum Anschlag, der Schweiß rinnt in Strömen und man fragt sich in dieser Sekunde, was es für eine wahnwitzige Idee war, hier am Ende der Welt so etwas zu buchen. Doch dann überwindet man sich und springt. AbseilingNach wenigen Sekunden ist es bereits vorüber und der Adrenalinstoß hat den Höchstwert im bisherigen Leben um Meilen überschritten. Der zweite Sprung ist einfacher, da man nun bereits weis, was einen bevorsteht. Die ganz Mutigen können nun mit dem Gesicht zur Felswand hin springen.Dies wollte ich auch tun, doch meine Füße verweigerten den Dienst. Bei letzteren zwei Aktivitäten mussten wir dann wieder die ganze Schlucht hinaufklettern. Bei 35 Grad ist dies kein Vergnügen. Im Preis waren unbegrenzt viele Sprünge enthalten. Die Einschränkung war halt nur, dass wir jedes mal wieder hinauf mussten …

Erste Begegnung mit den anderen Mitreisenden

Am Nachmittag dieses Tages trudelten dann allmählich die anderen Mitreisenden ein. Diesmal war es eine größere Truppe als auf dem ersten Abschnitt. 2 Deutsche, mehrere Engländer, Australier, Amis und einige Holländer bildeten jetzt die Reisegruppe. Am meisten beeindruckte mich die deutsche Mitstreiterin. Sie kam direkt aus Tanzania, wo sie mehrere Monate lebte. Anstatt wie die meisten Praktikanten zusammen mit den anderen Expats zu wohnen, zog sie es vor, komplett alleine in einem Wohngebiet nur mit Einheimischen zu wohnen. Außerdem sprach sie schon gut Suaheli.

Aufbruch ins Innere Afrikas

Bootstour

Bootstour

Am folgenden Morgen startete nun das Abenteuer Afrikatour. Die Reise sollte uns durch Zambia und Malawi bis nach Tanzania führen. Gemäß Tourplan wird es Tage geben, wo wir fast nur auf der Strasse unterwegs sind. Ich hoffte nur, dass die Strassen in einigermaßen guten Zustand sind. Der erste Tag war gleich ein reiner Fahrtag. Nachdem wir die Victoriafälle verlassen hatten, steuerten wir direkt auf Lusaka, die Landeshauptstadt von Zambia, zu. Da es hier sowieso nichts zu sehen gab, passierten wir die Stadt, ohne eine Pause einzulegen. Überrascht war ich von der Existenz einer modernen Shoppingmall am Rand von Lusaka, wo wir dann stoppten. Hier konnten wir dann Getränke und Snacks einkaufen. Danach fuhren wir bis zu unserer Unterkunft weiter, welche sich als nette Lodge am Luangwa River entpuppte, dem Grenzfluss zu Mozambik.

Bootstour auf dem Fluß

Unser Reiseleiter teilte uns mit, dass wir bei Interesse eine kleine Bootstour Einheimischeauf dem Fluss machen können. Die Hälfte unserer Reisegruppe nahm dieses Angebot an. Bei dem Boot handelte es sich jedoch nur um ein Ruderboot, welches eine provisorische Überdachung hatte. Die 2 Ruderer mühten sich echt ab, gegen die Strömung voranzukommen. Ich spazierte mit einigen Leuten am Ufer entlang und konnte das Boot sogar überholen. Vielleicht 2 Kilometer von der Lodge entfernt befand sich ein Dorf, welches wir besuchen wollten. Es handelte sich noch um ein richtiges afrikanisches Dorf mit Lehmhütten. Die Bewohner waren sehr freundlich und versuchten sich mit uns auf Englisch zu enthalten. Schön empfand ich auch, dass keines der Kinder bettelte. Am nächsten Tag fuhren wir in den South Luangwa National Park.

Fortsetzung folgt …

Teil 4

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