Welche Flugrechte haben Reisende nach Kapstadt?

Südafrikanische Fluggesellschaft

Südafrikanische Fluggesellschaft

Vielen Urlaubern ist es schon passiert. Man freut sich auf Südafrika und dann wird einem am Flughafen gesagt, dass sich der Flieger um einige Stunden verspätet. Man ärgert sich maßlos, aber was will man machen? Ein Flug verläuft nicht immer vollkommen reibungslos. Dann jedoch ist es wichtig, seine Flugrechte zu kennen und sie auch durchzusetzen.

Flugverspätungen passieren häufig

Nicht selten kommt es zu Flugverspätungen, besonders wenn es sich nicht um Direktflüge handelt – was häufig der Fall sein dürfte. Derzeit wird Kapstadt nur aus München und Frankfurt als Nonstop-Verbindung angeboten, meist sind Zwischenlandungen in einer europäischen Hauptstadt wie Paris oder Amsterdam notwendig, häufig kann auch ein Aufenthalt in Johannesburg nicht vermieden werden. Kommt es dabei zu Verspätungen, hat der Fluggast ein Recht auf eine Entschädigung durch die Airline.

Flug nach Kapstadt: EU schützt Verbraucherrechte

Handelt es sich um einen Flug, bei dem entweder der Abgangs- oder Zielflughafen in der EU liegt, greift auch europäisches Recht: Bei einer Verspätung von mehr als vier Stunden und einer Flugdistanz die 3500 km überschreitet, stehen dem Fluggast 600 Euro Entschädigung sowie eine Verpflegung zu. Problematisch wird es allerdings, wenn es bei einem Flug auf der Teilstrecke Johannesburg-Kapstadt zu einer Verspätung kommt: Weil der Verbraucher hier nicht durch EU-Recht geschützt wird, können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Da aber bei den meisten Relationen nach Kapstadt zumindest ein EU-Flughafen angesteuert wird, ist der Anteil der Flüge mit Verspätungen, bei denen auch tatsächlich Ansprüche geltend gemacht werden können relativ hoch.

Südafrika Reiseangebot

Mit Standardantworten werden berechtige Forderungen von Flugrechten abgewiesen

Für den Passagier ist es dann zunächst einmal wichtig, sich die Verspätung bestätigen zu lassen. Außerdem sollten alle Dokumente, die den Flug belegen, sorgsam aufbewahrt, und die Airline in Hinblick auf die Schadenersatzforderung angeschrieben werden. Häufig zeigt sich allerdings, dass den Forderungen trotz rechtlich eindeutiger Sachlage nicht gleich entsprochen wird.

Schadensersatzforderungen werden mit dem Verweis auf „außergewöhnliche Umstände“ abgelehnt, auch wenn die Fluggesellschaft eigentlich verantwortlich ist.

Dahinter steckt seitens einiger Fluggesellschaften offensichtlich das Kalkül, dass der Fluggast davor zurückschreckt, rechtliche Schritte einzuleiten – eine Kalkulation, die leider allzu oft aufgeht.

Flightright setzt Fluggastansprüche durch

Wer vor einer solchen Auseinandersetzung zurückschreckt, für den könnte der Service zur Durchsetzung Ihrer Fluggastrechte von Flightright eine Unterstützung sein. Das Unternehmen erstreitet Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft notfalls sogar vor Gericht. Nur wenn es tatsächlich zum Erfolg kommt, entstehen Kosten, die das Unternehmen in Form einer Provision für sich beansprucht und direkt von der Entschädigungssumme abzieht. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage.

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