Die weltgroesste Handelskette erwarb einen 51 % Anteil an der suedafrikanischen Handelskette Massmart, um den Einstieg in den lukrativsten afrikanischen Markt zu erlangen. Der Aufschrei unter den lokalen Groessen ist erheblich und verstaendlich, denn nun wird ein haerterer Preiswettbewerb erwartet. Einzelne Lebensmittel kosten in suedafrikanischen Laeden mehr als in Deutschland, z.B. Milch, Pasta und Kaese.
Laut Aussage von Fachleuten koennen diverse Produkte bis zu 40 % billiger aus dem Ausland importiert werden. Walmart plant, einen groesseren Teil der zu verkaufenden Produkte zu importieren. Der Chef eines der groessten Konkurrenten, von Shoprite, ist nun “ernsthaft ueber die Versorgungssicherheit von Lebensmitteln im Lande besorgt, wenn mehr Waren eingefuehrt werden.” Auch wenn ein Grossteil dieser Aussagen darauf abzielen, den neuen Konkurrenten unter den Verbrauchern zu verunglimpfen, ist es klar, dass ein solcher Schritt lokale Arbeitsplaetze kosten wird.
Und dies waere auch politisch schwer dazustellen, wenn parallel dazu ein oeffentlich finanziertes Programm inititiert wird, welches 5 Mio. neue Arbeitsplaetze zum Ziel hat.
Deutsch