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Volunteer in Township - Kindergarten in Kapstadt

Wir hatten auch ein ganz klares Ziel an diesem Tag: Neben einer Erkundung der Märkte in Hermanus wollten wir dringend einen springenden Wal fotographieren! Allerdings zeigte sich bald, dass so ein “Free Willy” nicht unbedingt etwas ist, was man alle 5 Minuten sieht! Als zum ersten Mal einer gesprungen ist, haben wir ihn leider nicht mehr rechtzeitig vor die Linse gekriegt! Da waren wir auch noch deutlich zu müde, immerhin haben wir uns nach einem Freitagabend um 6 Uhr morgens auf die Socken gemacht um dem Stau auf der Landstraße nach Hermanus zu entgehen! Irgendwann nach den Streifzügen über die Märkte (die übrigens auch ganz nett waren!) wollten wir es dann wissen! Wir haben uns auf einen Felsen gehockt, von dem aus man die gesamte Bucht im Blick hatte und haben gewartet… und gewartet… So ging das etwa 2einhalb Stunden, doch dann, als ob er uns belohnen wollte, ist ein Wal sage und schreibe 4 Mal hintereinander gesprungen! :) Nico, der Fotoexperte unter uns Freiwilligen, hat auch perfekt reagiert und einige Fotos schießen können! Ich möchte euch das nicht vorenthalten, der Anblick war sogar deutlich imposanter als auf dem Bild zu erkennen ist!:) Ich hoffe er gefällt euch! [...]

FSJ Freiwilliges Soziales Jahr in Kapstadt

Knysna LaguneDie EROS School ist eine Schule, inder Kinder mit allerlei Handicaps Schulunterricht erhalten. Allerdings besteht der Unterschied zu einer normalen Schule auch darin, dass manche Kinder auf hier wohnen, weil ihre Eltern es sich nicht leisten koennen sie jeden Tag mit dem Schulbus zur Schule und zurueck zu fahren. Die EROS School befindet sich in Bridgetown, einem Vorort von Cape Town indem nicht viele Reiche Leute wohnen. Also ein eher armer, fuer Ahnungslose gefaehrlicher Stadtteil.
Keines der Kinder hat mentale Handicaps und keines der Kinder scheint das Wort schuechtern zu kennen.
Ein wenig verwunderlich fand ich allerdings, dass nichtmahl der Schuldirektor von unserem 1 Jaehrigen Aufenthalt bescheid wusste [...]

Freiwilliges Soziales Jahr FSJ in Kapstadt

Kapstädter„Ich kann nur mal soviel erzaehlen, dass wir so gut wie alles erlebt haben
-wir wurden bedroht (das war allerdinsg nicht in Mosambik sondern in Johannesburg)
-wir haben Pipifruechte und andere Dinge gegessen, die wir noch nie vorher gesehen haben
-wir waren das Highlight an einem Abend in Leos Familie und wissen jetzt, wie man sich traditionell anzieht
-wir haben fuer eine Frau gebetet, die ihr Kind verloren hat
-wir haben komische Nebenwirkungen von den Malariatabletten
-wir sind 4863 km gefahren und haben trotz schlechter Strassen keinen Platten bekommen
-wir sind mal endlich auf einem Bakkie hinten drauf gefahren (das muss man wirklich gemacht haben, wenn man in Afrika war)
-Svea ist in ein Strassenloch gefallen
-wir waren auf einer wunderschoenen Insel
-ich habe waehrend der 25 stuendigen rueckfahrt mindestens 4 mal gekotzt
-wir wurden von einem Polizisten erpresst und haben Schmiergeld bezahlt
-wir wurden nachts von einem seltsamen Mann fotografiert
-achja und jetzt bin ich voellig Pleite [...]

Volunteer in Kapstadt

Kapstadt„Wieder zurueck! Jetzt bin ich wieder in Kapstadt, nachdem ich so unendlich viel erlebt und gesehen habe. Ich bin bei Nacht auf den Strassen Johannesburgs gewesen, habe die Hauptstadt Suedafrikas besucht, habe die Drakensberge durchwandert, habe viele tolle Leute kennengelernt, bin gewaltig hohe Wasserfaelle hinuntergesprungen, habe mich durch den Djungel gekaempft, bin Surfen gegangen, bin ueber Wasserfaelle gegleitet und habe Jogauebungen bei Sonnenuntergang gemacht.
So- hoert sich ganz schoen abenteuerlich an, oder? Wars dann aber auch ;-)
Aber mal von [...]

FSJ an Schule in Kapstadt

“Auch ist es leider immer noch ziemlich unterschiedlich hier in Kapstadt von Stadtteil zu Stadtteil! Am Sea Point direkt am Meer leben zum Beispiel die reichen Weissen und in Guguletu, was ziemlich weit noerdlich liegt, leben Schwarze in Blechhuetten und dicht an dicht zusammengepfercht! Dazwischen leben die sogenannten Colourds (Mischlinge, Inder, Muslime…) in guten Gegenden. (Ich wohne ja auch bei einer Colourd-Family in Lansdowne) Das ist jetzt natuerlich nur ganz einfach dargestellt! Gibt auch nochmal ganz viele Unterschiede unter den anderen Stadtteilen, von denen es eine Menge gibt! Und man merkt einfach von Stadtteil zu Stadtteil den Unterschied! In Bridgetown sieht es zB ziemlich aermlich aus waehrend es in Lansdowne schon viel besser aussieht und man sich auch viel sicherer fuehlt! (beides eher Colourds-Gebiete) Ich muss dazu sagen, dass ich diese Gebiete nicht einfach nach Gefuehl einteile, sondern leider ist es wirklich noch so, dass jedes Viertel nach Hautfarbe getrennt ist! Zu mindest zum groessten [...]

Freiwilligendienst in Namibia

Lüderitz12Auf dem Welwitchia-Drive in der nahegelegenen Wüste gab es erstmal nichts außer ein paar Flechten zu sehen, die auch noch ziemlich kümmerlich waren. Erst nach ein paar Kilometern sind wir am richtigen Punkt angekommen: Die Mondlandschaft. Wir stehen auf einem Hügel und schauen in die Ferne und werden tatsächlich an die Landschaft auf dem Mond erinnert. Es wird sogar gemunkelt, dass die Amerikaner hier ihr Video der Mondlandung gedreht haben.

Die ganze Strecke durch die Wüste verfolgt uns eine auffallend abwechslungsreiche Landschaft: rechts sehen wir die trockene und flache Staubwüste und links die hügelige Mondlandschaft [...]

Volunteer in Johannesburg

Joburg_SkylineDeutsche gelten in aller Welt als pünktlich und perfektionistisch. In Südafrika treten hingegen andere Werte in den Vordergrund. Es herrscht zum Beispiel ein anderes Zeitgefühl. Viele der Menschen hier sind wesentlich gelassener und nehmen Pünktlichkeit und Verabredungen im Allgemeinen nicht so ernst, wie man es aus Deutschland gewohnt ist. Das englische Wort „now“ scheint hier etwa seine Ursprungsbedeutung verloren zu haben. Um auszudrücken, dass etwas sofort passiert, benutzt man den Ausdruck „now now“, während hinter einem alleinigen „now“ auch schon mal eine leere Versprechung stecken kann.

Besonders deutlich wurde mir die Gelassenheit der Südafrikaner während der Fahrt zum Weltmeisterschafts-Viertelfinale der deutschen Mannschaft gegen England im fünf Stunden entfernten Bloemfontein. Andreas und ich hatten eine Bustour gebucht, die frühmorgens beginnen sollte und an der außer uns vor allem englische Fußball-Touristen teilgenommen [...]

1,5 Jahre in Südafrika

Von Anfang an die 1,5 jährigen Erlebnisse von Felix als Volunteer in Südafrika verfolgen.

“Ueber George ist nicht viel zu sagen, ein etwas groesseres Staedtchen nicht ganz an der Kueste. Der Weihnachtsschmuck irritiert etwas, um ehrlich zu sein. In George hab ich 2 Naechte uebernachtet, da am 1. Dec noch zwei andere Freiwillige kommen wollten (die dann aber, wie sich herausstellte, eine Weile in Kairo festsassen). Die zweite Nacht wurde mir mit dem schlimmsten Schnarchen meines Leben versuesst – ehrlich, so was hab ich noch nicht gehoert.” [...]

Freiwilliger im Township

Cape FlatsHier wird unterschieden zwischen Coloured Townships und Townships der Schwarzen. Die Farbigen und die Schwarzen haben eine komplett andere Kultur und leben getrennt. Khayelitsha ist ein Township der Schwarzen. Auf der Fahrt durch das Township erblickt man kilometerlang aneinandergereihte Wellblechhütten. Ein Meer aus verschiedenen Farben und vielen Menschen. Man sieht Menschen beim Grillen, beim Haare schneiden, beim Reden, beim Spielen… In mir tauchen Bilder von einem Rummelplatz mit Schießbuden auf. Die Fassade beginnt aber dann zu bröckeln wenn man hinter die Wellchbleche blickt, sich Gedanken macht wie es ist, dort zu [...]

Freiwilligendienst in Pretoria


„Mal ein bisschen was zu meiner Arbeit an dem Judo Projekt.
Ich habe vor einer Woche ein Schreiben verfasst, warum ein Judo Kurs sinnvoll ist und warum es möglich ist dadurch „life skills“ zu vermitteln. Quasi eine Begründung für meine Idee. Meine Chefin(en) waren sehr zufrieden und haben mir jetzt offiziell erlaubt zu starten =) Auf Worte sind dann Taten gefolgt.
Also habe ich mich mit den zwei Afrikaner ( Bonolo und Gally), die das Projekt mit mir starten wollen, im Park getroffen, um mal zu sehen wie unsere Vorstellungen so zusammen passen. Bonolo hat früher auch mal Judo gemacht, ist dann aber auf Karate umgeschwungen (schwarzer Gürtel) und macht jetzt African Kung [...]