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Die Fluten des Sambesi-Flusses stürzen hier auf einer Breite von 1708 m über eine 100m abfallenden Felswand. Bei Wasserfällen kann man ja nach verschiedenen Parametern vergleichen. Nimmt man jedoch als Maßgabe „Breitester einheitlich herabstürzender Wasserfall der Erde“, dann liegen die Victoriafälle an erster Stelle der Welt. „Größter Wasserfall der Welt“ als Titel besitzt schon Marketingpotenzial. Bei Hochwasser führt der Fluß bis zu 10.000 m³ Wasser je Sekunde, während des Niedrigwassers ist es nur noch ein trauriger Rinnsal. Üblicherweise wird das Wassermaximum im Februar / März erreicht, wenn das Wasser aus der angolanischen Hochebene hier ankommt. Die Wassermassen erschaffen einen immerwährenden Sprühnebel, der bis zu 300 m aufsteigt. In einigen Kilometern Entfernung kann man diesen Vorhang schon sehen und außerdem den Wasserfall hören. Bei extremem Hochwasser kann es sogar vorkommen, dass anstelle eines Sprühnebels ein heftiger Dauerregen vorherrscht. Die Einheimischen nennen die Victoria Falls passenderweise „Donnernder Rauch“.
In der direkten Umgebung gibt es einen Regenwald, der durch den Sprühnebel der Victoriafälle gespeist wird. Dieser Nationalpark namens Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark ist etwa 70 km² groß und beherbergt eine Vielzahl an Pflanzen, welche normalerweise in dieser Region nicht gedeihen würden.
Erster Europäer, der die Victoriafälle entdeckte, war David Livingstone im Jahre 1855. Er benannte die Wasserfälle zu Ehren der Königin Victoria Victoria Falls. Im Park befindet sich ein Denkmal des Afrikareisenden. Der Tourismus setzte erst ein, als die Brücke im Jahre 1905 zwischen den beiden Städten erbaut wurde. Viele Jahrzehnte war Livingstone auf zimbabwischer Seite die bevorzugte Touristenstadt. Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes im vergangenen Jahrzehnt ist jedoch ein Großteil des Glanzes verblasst und der touristische Schwerpunkt hat sich nach Zambia verlegt. In Victoria Falls gibt es viele Unterkünfte, welche jedoch alle richtig teuer sind. Ein Besuch der Stadt lohnt sich kaum. Ein Markt mit diversen Verkaufsständen, mehr ist kaum zu entdecken [...]
Die klassische Südafrika – Rundreise beginnt in Johannesburg und verkündet als erstes Highlight eine Safari im weltberühmten Krüger – Nationalpark. Die Fahrt von der größten Stadt des Landes bis zum Park dauert aber fast den ganzen Tag. Auf halber Strecke finden sich jedoch einige Naturwunder, die den meisten Reisenden bis zu diesem Zeitpunkt zwar völlig unbekannt sind, sich aber nicht verstecken müssen.
Es handelt sich dabei um den Blyde River Canon, je nach Art der Messung größter bis drittgrößter Canon der Welt (Wettbewerber sind der Grand Canon und der Fish River Canon). Der Blyde River hat sich im Laufe der Zeit durch die verwitterten Dolomitschichten gegraben und hat dabei eine Schlucht mit bis zu 900 m Tiefe geschaffen. Die Farbe des Sandsteins leuchtet in der Sonne rötlich. Das Blyde River Canyon Nature Reserve ist das Zentrum dieser Landschaft und beherbergt eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Im Norden des Canyon befindet sich der beeindruckendste Aussichtspunkt des Canon – die Three Rondavels. Der Blick reicht kilometerweit in den Canon. Auf der gegenüberliegenden Seite erkennt man Felsformationen, welche aus dem Canon herausragen. Das sind die „Drei Rondavels“. Sie erinnern etwas an afrikanische Rundhütten. Der Blick von diesem Punkt ist einfach atemberaubend, man erkennt in einiger Entfernung den aufgestauten Blyde River Stausee, wo sogar Krokodile [...]
Die Highlands Route, welche ca. 280 km lang nördlich von Lesotho auf südafrikanischer Seite im Free State verläuft, verspricht eine Fahrt durch eine der landschaftlich schönsten Gegenden von Südafrika. Das Panorama der aufsteigenden Bergketten des Königreiches Lesotho beeindruckt jeden Reisenden.
Clarens ist ein kleiner Ort, der sich voll und ganz dem Kunsthandwerk verschrieben hat. Er wird als Juwel des „Free State“ angesehen. Es gibt mehrere Galerien und Geschäfte, die sich um den zentralen Platz gruppieren und wo man auch anspruchsvolle Handwerkskunst erwerben kann. Diverse gemütliche Cafes oder Restaurants laden zur Einkehr ein. Ein Spaziergang durch den kleinen Ort ist ein Vergnügen, da alles perfekt hergerichtet ist und die Häuser mit dem hellen Clarens – Sandstein vor dem Hintergrund der Read Mountains einfach nur schön aussehen.
Der einzige Nationalpark des Free State ist der Golden Gate Highlands National Park ganz im Osten des Staates zu Füssen der Malutiberge. Der Park wurde weniger wegen der hier vorhandenen Tierwelt geschaffen, sondern wegen der landschaftlichen Schönheit . [...]
Die Mutter aller Kasinos im südlichen Afrika befindet sich in Sun City. Ca. 2 Autostunden von Johannesburg entfernt findet man sich in einer surrealen Welt wieder, einer Art Disneyland im afrikanischen Stil oder in einer Episode von Indiana Jones.
Da die Südafrikaner sehr gottesfürchtig sind, trotzdem dem Glücksspiel zugeneigt waren, fand in den 1970 er Jahren der findige Geschäftsmann Sol Kerzner die perfekte Lösung: den Bau eines afrikanischen Las Vegas in einem der Homelands, hier Bophuthatswana.
Hier konnte man ungeniert Pokern, an den einarmigen Banditen spielen und sich mit Personen anderer Hautfarbe treffen, was während der Apartheidzeit verboten war. Sun City ist auch heute noch eine Reise wert, wobei von dem Glamour nicht mehr viel übrig ist. Die Fahrt von Johannesburg dorthin führt über ebenes wüstenhaftes Gelände ohne viel Abwechslung. Sun City ist heute ein riesiger Ferienkomplex, das Casino ist nur ein Teil davon. Es gibt einen Stausee für jedwede Wassersportarten, Golfplätze und Hotels aller Preisklassen. Riesige Hallen mit allen möglichen Spielautomaten sind auch zu finden [...]
Die britische Zeitung “The Guardian” zeigt in einer Hitliste der “besten Autostraßen der Welt”:
-Atlantikstraße an der Westküste von Norwegen
Die 8 km lange Straße schlängelt sich kurvenreich durch die wilde, unberührte Natur über das Meer.
-Chapman’s Peak Drive südlich von Kapstadt
Die Straße schlängelt sich für ca. 9 km mit über 100 Kurven über der tiefblauen False Bay zwischen Hout Bay und Noordhoek. Ein Video ist im o.g. Artikel vorhanden.
-Great Ocean Road in Australien
250 Kilometer lang verläuft die Straße im Bundesstaat Victoria durch Urwälder, an gewaltigen Wasserfällen und Granitfelsen vorbei entlang der Küste.
-Highway Number One zwischen San Francisco und Los Angeles
Der “Big Sur Coast” Abschnitt ist der idyllischste Bereich dieser weltbekannten [...]
Eine Reise entlang der Garden Route zu den bekanntesten Zielen. Es werden alle touristischen Punkte detailiert beschrieben,
Hermanus, Ort der Wale
Cape Agalhus, südwestlichster Punkt Afrikas
Cango Caves, ein Höhlensystem
Oudtshoorn, Stadt der Strauße
Knysna, Stadt der Lagune und der Muscheln
Wilderness mit dem berühmten Nationalpark
Plettenberg mit dem höchsten Bungeejump der Welt
Tsitsikamma National Park, eine einmalige Landschaft
Jeffreys Bay, das Surfermekka Südafrikas
Port Elizabeth, die sonnigste Stadt des Landes
Addo Park, der Nationalpark mit den Big 7 [...]
Letztes Wochenende habe ich mich zusammen mit einer Freundin und der Organisation Magister, die sich um Praktikanten und Sprachschüler hier in Südafrika kümmert, auf den Weg nach Cederberg gemacht. Dieses Gebiet ist ungefähr 300 Kilometer von Cape Town entfernt und hat einiges für Kletter- und Wanderfreunde zu bieten.
Das Gebiet ist nur sehr gering besiedelt und wurde 2001 auf 39.326 Bewohner auf insgesamt 7.347 km² geschätzt.
Besucher dieser unberührten Gegend können Vögel beobachten oder einfache Wanderungen zu der Stadsaal Höhle und dem Elephant Rock unternehmen.
Für die mutigeren Abenteurer findet man in Cederberg Mountain Bike Wege und man kann auf große Wanderungen gehen, mit Übernachtungen im [...]
Wer im Winter die Sonne geniessen will, hat mehrere Optionen. Seien es die Kanaren, die Karibik, Aegypten, Thailand oder sogar Australien. Durch die erfolgreiche Fussball-WM ist Suedafrika nun jedoch etwas mehr in den Fokus gerueckt. Vorurteile bezueglich mangelnder Sicherheit sind nicht von Heute auf Morgen zu widerlegen. Das dieses Land jedoch eine preiswerte Alternative bei den Ferndestinationen ist, versuchen wie hiermit zu zeigen. Ausgangspunkt ist ein geplanter 2 Wochen Urlaub fuer 2 Personen.
Mit welchen Kosten kann man rechnen, wenn man sowohl etwas erleben will als auch nur faul in der Sonne liegen moechte [...]
Wenn dann ein Tier gesichtet wurde, beginnt die Jagd. Die Walhaie haben eine relativ hohe Geschwindigkeit, somit ist die einzigste Möglichkeit, den Fischen Nahe zu kommen, sich vor ihnen zu positionieren. Ist das Boot dann in etwa 100 m vor dem Tier in der Bewegungsrichtung, springen alle ins Wasser. Ausgerüstet ist man nur mit Schnorchelausrüstung. Der allererste Zusammenstoß mit diesem Wal Shark ist der grandioseste. Man hat noch keine richtige Vorstellung, was auf einem zukommen wird. Und plötzlich taucht das Tier vor Dir auf, immer größer werdend. Das riesige Maul ist erkennbar, die Augen, alles. Und dann schwebt der Hai direkt an Dir vorbei. Es ist erlaubt, ganz nahe an die Tiere heranzukommen, nur Berühren ist verboten. Also bleibt man solange in Front vor dem Tier, bis man zur Seite schwimmen muss, will man nicht gerammt werden. Man kann den ganzen Körper aus unmittelbarer Nähe studieren. Nach wenigen Minuten ist der Fisch aus dem Blickfeld verschwunden und jeder kehrt zum Boot [...]
Plötzlich sahen wir etwas in Front von uns – die äußerste Flanke des Wasserfalles, vielleicht 30 m Breite. Fotografieren war wegen des Regens unmöglich. Der Wanderweg läuft parallel zur Kante, je weiter wir uns zur Mitte von der sambischen Seite aus bewegten, umso heftiger regnete es – praktisch wie ein Tropenschauer. Die beste Sicht hat man von einer Brücke, die auf eine kleine Insel führt. Von dort sind es keine 100 m zu den herunterstürzenden Wassermassen. In unseren Fall sahen wir jedoch – nichts. Das Wasser kam von oben, von der Seite und von unten. Die Brücke war mit einer etwa 10 cm hohen Wasserschicht bedeckt. Wir konnten es nicht fassen, diese weite Anreise, nur um die Victoriafälle zu hören. Die Enttäuschung war bei allen spürbar, aber was will man machen. Natürlich waren alle beim Verlassen des Parks komplett durchnässt, die Kameras in Mitleidenschaft geraten. Als Trost buchten wir alle für den Abend eine Sunset-Tour auf dem Sambesi. Es handelte sich um eine Art Partyschiff, gereicht wurden Snacks und Alkoholika in rauen Mengen. Die Bootsfahrt mit dem schönen Sonnenuntergang versöhnte etwas den bescheidenen [...]
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