Tag Archive: Andre’s Rundreisen

Eastern Cape: Grahamstown bis Graaff – Reinet

Graaff Reinet

Der westliche Teil des Eastern Cape ist eine Region, die touristisch noch nicht so überlaufen ist wie andere südafrikanische Urlaubsregionen. Dies liegt aber nur an der Entfernung zu den bekannten Urlauberzentren wie Kapstadt oder Durban. In Bezug auf Infrastruktur und sehenswerten Zielen braucht sich diese Region überhaupt nicht zu verstecken. Da ich nur Gutes gelesen hatte, beschloss ich diese Ecke des Landes zu erkunden. Mein Startpunkt war Kapstadt. Von dort fuhr ich mit einem der komfortablen Fernreisebusse bis Plettenberg Bay. Da die Entfernungen doch etwas groß sind und die meisten Orte von den Überlandbussen nicht angefahren wurden, buchte ich vor Ort einen Mietwagen für 1,5 Wochen.

Das östliche Südafrika und Lesotho

Amphietheater / Drakensberge

Die Drakensberge verlassend, fuhren wir in die Haupstadt von KwaZulu Natal, nach Durban. Die Strandpromenade von Durban inklusive des neu erbauten Freizeitparkes ist einen Besuch wert. Von Durban aus reisten wir entlang der Dolphin Coast in das Weltkulturerbe St. Lucia Wetlands Park. Dieser See ist Heimat von Tausenden Flußpferden und Krokodilen.

Von Kapstadt bis nach Mozambik

Tafelberg Lions Head Signal Hill

  Wer Südafrika in einer Gruppe bereisen möchte, für den bieten sich so genannte Overlandtouren an. Es gibt diverse Anbieter, welche während der Hauptsaison fast täglich in Kapstadt starten. Touristen haben die Option zwischen Übernachtungen in Zelten, also Campen und Übernachtungen in Lodges. Campingtouren sind naturgemäß preiswerter und ziehen in der Regel ein viel jüngeres…

Lesotho – das Reich in den Bergen

Initiation

Nun begann jedoch unsere eigentliche Rundreise durch den wilden Osten des Landes. Unsere Etappenorte hießen Mokhothlong, Oxbow (Skiresort mit typischen Alpenhäusern!), Katse Damm, Ts’ehlanyane und Makunyapane. Erste Zwischenstation war Ts’ehlanyane, ein Nationalpark. Auf dem Weg zur ersten Übernachtung überquerten wir mehrere über 3000m hohe Pässe. Es gab verschiedene Ferienhäuser, welche im Nationalpark lagen. Wir unternahmen einen Ritt auf Basotho – Ponies in die umliegenden Berge. Dummerweise waren die Pferdchen doch etwas klein, ich konnte mit ausgestreckten Füssen bequem den Boden erreichen. Für den Abend hatte unsere Guide ein Essen bei einer Familie organisiert.

Namibia: Windhoek & Lüderitz

Lüderitz in Namibia

Sofort sah ich typisch deutsche Gebäude, wobei es im Gegensatz zu Swakopmund hier einen starken Mix zwischen kolonialen Gebäuden und modernen Bauten gab. Mit meinen Rucksack schlenderte ich also durch die relativ kleine Innenstadt, das Ziel war ein Backpacker, welcher in einem Reiseführer stand. Die Innenstadt selbst war nicht sehr einladend, eine schöne Fußgängerzone fehlte. Nach ca. 1 Stunde fand ich das Haus und buchte ein Zimmer für einige Tage.

Namibia: Himbas & Etosha-Nationalpark

Sonnenuntergang im Etoscha Park

Nach 2 Tagen Pause ging es weiter in den Norden, zur Spitzkoppe. Der Berg ist ein heiliger Berg der San – Buschleute. Nach einer stundenlangen Fahrt im Truck freuten wir uns riesig, ein Wasserloch zwischen den Felsen zu entdecken. So konnten wir uns erfrischen und dabei den Sonnenuntergang geniessen. Unvergeßlich bleibt das Campen in wirklich freier Natur, ohne große Infrastruktur. Es gibt kein fließend Wasser, kein Licht – einfach nichts. Am Abend sitzt die Reisegruppe am Lagerfeuer, hilft dem Koch beim Essen zubereiten und unterhält sich. In so einer Region merkt man erstmal, wie viele Sterne es am Himmel gibt, wir sehen sie jedoch in Europa wegen des vielen Lichts nicht mehr

Namibia: Sossusvlei und Swakopmund

Namibia

Nachdem wir den Fish River Canyon verlassen hatten, erblickten wir relativ schnell die Ausläufer der Namib-Wüste. Sie erstreckt sich über ca. 1.500 km parallel zum Meer und hat eine Breite von 50 – 150 km. Übersetzt wird Namib mit „Nichts“, wider Erwarten ist die Wüste jedoch nicht völlig unbewohnt. Wasser kommt teilweise ins Landesinnere, indem durch die vorherrschende Windströmung kalte und feuchte Luft vom Meer ins Land getragen wird und dort kondensiert. An den Küstenstreifen hängt öfters ein Nebelstreifen. Es gibt sogar Flüsse, welche aber die meisten Jahre kein Wasser führen.

Namibia: Ankunft am Fish River Canyon

Kanutour auf Orange River

Namibia und Südafrika, dies sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im südlichen Afrika. Die ehemalige Kolonie Deutsch – Südwestafrika ist bekannt für Wüsten, Tierreichtum und unendliche Weite. Stunden mit dem Auto zu fahren, ohne jemand zu begegnen, dies ist in der heutigen Zeit in den meisten Regionen der Welt unvorstellbar.

Beginnend mit den Cedarbergen überschreitet man die namibianische Grenze nach einem Stop am Orange River.