Meine Reiseberichte aus dem südlichen Afrika

Südafrika

Südafrika

24.000 km Reisen auf dem Landweg durch den afrikanischen Kontinent in 12 Monaten. Meine Erfahrungen, Erlebnisse und Reiseberichte während dieser Zeit gaben den Ausschlag für das Projekt Kapstadt – Blog. Südafrika und die Nachbarländer haben so ein riesiges touristisches Potential, was aufgrund diverser Gründe nur zu Bruchteilen genutzt wird. Mit diesem Blog möchte ich daher für diese Ecke der Welt etwas Werbung betreiben. Meine Reiseplanung war zum Zeitpunkt der Abreise aus Deutschland ganz vage. All diese Touren habe ich vor Ort gebucht bzw. organisiert, nachdem ich mir ein Bild der Optionen gemacht hatte. Ingesamt 5 große Touren absolvierte ich in diesem ersten Jahr meiner Südafrikazeit. Nachfolgend werde ich diese Rundreisen kurz beschreiben. Die Reiseberichte der einzelnen Touren kann jeder in den verlinkten Artikeln nachlesen.

Reisebericht: 4 Wochen Namibiarundreise mit einem Overlandtruck

Diese erste Rundreise durch Namibia stand ganz im Zeichen der Vertiefung meiner Englischkenntnisse. Ich suchte mir ganz gezielt eine Gruppenreise, wo ich mit englischsprachigen Touristen unterwegs war. Entschieden hatte ich mich für eine Campingreise mit dem Unternehmen Nomadtours, ein etabliertes südafrikanisches Reiseunternehmen. Namibia ist ein riesiges Land und die Sehenswürdigkeiten sind über das ganze Gebiet verteilt. Meine Rundreise begann in Kapstadt und sollte mich kreuz und quer duch das Land führen. Etappenorte auf dieser Tour waren der Fish River Canon, Soussusvlei, die Namibwüste, Swakopmund, die Spitzkoppe mit den Himbas und der Etoscha-Nationalpark. Die Rundreise führte von dort weiter Richtung Victoriafälle, ich jedoch hatte nur diesen Teil gebucht. Vom Norden Nambias reiste ich jetzt als Backpacker mit Bus und Bahn zurück in den Süden. Windhoek war mein erstes großes Ziel, die sehr deutsch aussehende Siedlung Lüderitz ein weiteres Reiseziel. Anschließend fuhr ich via Upington zurück nach Kapstadt. Auf dieser Tour absolvierte ich etwa 6.000 km in knapp 30 Tagen.

Safari Namibia

Safari Namibia

Reisebericht: 10 Wochen Klassische Südafrikarundreise, Lesotho, Swasiland und Mosambik

Die nächste Tour brachte mich zu den bekanntesten südafrikanischen Urlaubsorten. Da mir das Overlandkonzept bei der ersten Reise so gefallen hatte, buchte ich wieder bei Nomad. Der Reiseveranstalter bietet seine Touren in einer Art Baukastensystem an, die man relativ gut kombinieren kann. Diese Reise umfasste die klassische 20tägige Südafrikatour, ergänzt um eine knapp zweiwöchige Reise durch Mosambik. Geplant hatte ich, die Reisegruppe in Mosambik zu verlassen und dann selbst wieder die etwa 3.000 km Weg nach Kapstadt zurückzulegen. Der Südafrika-Klasiker umfasst auf dem ersten Reiseabschnitt die Garden Route mit den Highlights Mossel Bay, Knysna, Tsitsikamma-Park und Oudtshoorn. Die Reisegruppe besuchte anschließend den Addo – Elefantenpark, bevor wir einen Abstecher ins Königreich Lesotho machten.

Aus den Bergen Lesothos ging die Reise weiter nach KwaZulu-Natal mit einer Wanderung am Fuße des Amphietheaters. Safarigänger kamen später in St. Lucia und Hluhlue-Umfalozi voll auf ihre Kosten. Um das absolute Highlight Krügerpark zu erreichen, durchreisten wir Swasiland. Endstation dieser klassischen Südafrikarundreise war die Metropole Johannesburg. Nach einer zweitägigen Pause setzte ich in einer anderen Gruppe die Reise Richtung Mosambik fort. Highlights in Mosambik sind die Strände von Prai de Tofo, das Bazaruto-Archipel und die Hauptstadt Maputo. Ungefähr in der Mitte Mosambiks verließ ich die Reisegruppe, um allein weiterzureisen. Das Land hat wirklich wunderschöne Strände, die tourstische Infrastruktur ist aber immer noch äußerst bescheiden. Nach weiteren 2 Wochen in Mosambik mit einigen Schwierigkeiten reiste ich wieder in Südafrika ein. Über Pietermaritzburg gelangte ich dann in die Wild Coast, wo ich Weihnachten verbrachte. Pünktlich am Silvestermorgen erreichte ich wie geplant Kapstadt. Eine etwa 8.000 km lange Tour war zu Ende.

Südafrika Reiseangebot
Mosambik

Mosambik

Reisebericht: 2 Wochen Mietwagenrundreise durch KwaZulu-Natal und Lesotho

Vier Wochen nach meiner Rückkehr in Kapstadt erwartete ich meine Eltern und Onkel und Tante zu einem Besuch. Für sie hatte ich eine besondere Tour geplant. Das östliche Afrika hatte einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt und so wollte ich die Provinz KwaZulu –Natal noch etwas genauer kennen lernen. Mit einem Inlandsflug gelangte ich nach Johannesburg, wo mein Besuch landen sollte. Mit einem Mietwagen fuhren wir dann Richtung Drakensberge bis zum Sani-Pass. Highlight des Urlaubs sollte eine Jeeptour durch die raue Bergwelt Lesothos seins. Dafür hatte ich einen Reiseleiter samt Allradwagen gebucht. Die Rundreise durch Lesotho war anstrengend, aber einfach nur genial. Im Anschluß daran fuhren wir mit unseren Mietwagen entlang der Küste bis zu den Nationalparks von Hluhluwe Umfolozi und St. Lucia. Diese Reise war etwa 2.000 km lang.

Lesotho - Basotho

Lesotho – Basotho

Reisebericht: 2 Wochen Eastern Cape ganz alleine

Nach den vorherigen Reisen kannte ich Südafrika schon ganz gut. Eigentlich blieb als letzte größere Lücke noch das Eastern Cape übrig. Mit einem Fernreisebus gelangte ich ins Surfermekka Jeffreys Bay, wo ich die ersten Tage verbrachte. Von dort startete ich zu einer Erkundung der Ciskei (ein Teil des Eastern Cape) mit einem Mietwagen. East London, Grahamstown, Hogsback, King Williams Town, Cradock und Graaff-Reinet waren einzelne Reiseziele. Au dieser Tour lernte ich viel über Südafrikas Geschichte. Viele der Anti-Apartheidkämpfer kamen aus dem Eastern Cape. Heute gibt es dort überall Gedenkstätten. Insgesamt fuhr ich hier mit dem Mietwagen 1.500 km.

Karoo, Eastern Cape

Graaff Reinet

Reisebericht: 4 Wochen Kapstadt bis Sansibar als Overlandreise

Meine letzte große Reise sollte wieder eine Tour mit den Overlandtrucks sein. Meine Wahl fiel wieder auf Nomadtours. Zuerst reiste ich mit der Bahn von Kapstadt nach Johannesburg, wo die Reise begann. Mit dem Truck fuhren wir erstmal Richtung Botswana, wo wir das Okavango – Delta und den Chobepark besuchten. Ein Highlight hier war der Flug über das Okavango-Delta. Anschließend setzten wir die Reise Richtung Victoriafälle fort. Aufgrund starker Regenfälle führte der Sambesi soviel Wasser, dass wir die Wasserfälle hinter der Gichtwolke kaum sehen konnten. Die war echt schade. Hier am Victoriafall startete eine neue Reisegruppe die Tour ins Landesinnere Afrikas. Wir fuhren zuerst nach Sambia, bevor wir einen größeren Halt am Lake Malawi in Malawi einlegten. Weiter im Norden reisten wir nach Tanzania ein und fuhren bis Sansibar. Die Insel Sansibar sollte der letzte Punkt auf meiner Afrikareise sein, anschließend flog ich zurück nach Deutschland. Auf dieser letzten Reise legte ich etwa 6.000 km zurück.

Sansibar

Sansibar

Nutzer, die hier her fanden, suchten auch:

nomad tours johannesburg kapstadt erfahrungsbericht | 

Diesen Beitrag weitersagen: