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Robben Island, der Weltkulturerbeplatz, kam in den letzten Jahren regelmässig in die News wegen des schlechten Services der Fähren und wegen nichteingehaltener Fahrpläne.
Aufgrund eines Gerichtsverfahrens über die Entlassung des Hafenmeisters kam es nun zu weiteren beschämenden Details, berichtetete die “Sunday Times”. Der Vertrag des letzten Hafenmeisters wurde im Dezember 2010 gekündigt, ein Neuer jedoch nicht eingestellt. Gegen die Entlassung legte der Betroffene Widerspruch ein. Im Rahmen der Anhörung kamen nun einige Vorfölle der letzten Jahre ans Tageslicht, so das Verirren einer Fähre im dichten Nebel vor Kapstadt oder die Kollision einer anderen mit Felsen, was fast ein Sinken zur Folge hatte. Ein anderes Mal wurde eine Fähre von einem sturzbetrunkenen Kapitän geführt.
Laut eines Sprechers von Robben Island hat die Tatsache, dass es nun keinen Hafenmeister mehr gibt, keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Passagiere. Alle Auflagen der Überwachungsbehörden werden strikt befolgt.
Bis zu 2000 Besucher nutzen jeden Tag die Fähren, um Robben Island zu besuchen, wo Nelson Mandela und die meisten führenden ANC – Mitglieder jahrelang inhaftiert waren. Startpunkt ist das Nelson Mandela Gateway an der Waterfront.
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