Hip, liberal und jung: Sea Point und Green Point sind bekannt für ihre Atlantikpromenaden, die kürzlich wiederbelebte „De Waterkant“, stylische Restaurants, moderne Clubs und urbanen Lebensstil. Daneben bilden diese Stadtteile die Schwulen- und Lesbenhochburg Kapstadts.
Gelegen auf der Halbinsel, die die Westgrenze der Tafelbucht bildet, bieten Sea Point und Green Point neben herausragenden Sichten auf Robben Island und den Sonnenuntergang über dem Atlantischen Ozean auch kurze Wege zur Waterfront und der City Bowl. Westlich der City Bowl gibt es in „De Waterkant“ Bars, Restaurants, Galerien und Einkaufsmöglichkeiten. Sea Point, Green Point und Mouille Point sind durch die Promenade miteinander verbunden und die direkt angrenzenden Wiesen und Parks bieten erstklassige Erholungsmöglichkeiten. Die Promenade ist hervorragend geeignet für morgendliche oder abendliche Joggingrunden. Der olympiagroße Swimmingpool ist auch bei Höchsttemperaturen nicht überfüllt, viele Südafrikaner sind keine Freunde von solchen Plätzen.
Die Ausdehnung der beiden Stadtteile beträgt ungefähr 7 km in der Länge und bis 1,5 km in der Breite. An der Promenade stehen eine Vielzahl von Apartmentanlagen aus den Sechziger Jahren, darin schliessen sich dann mittelgroße Wohnhäuser, welche zum Signal Hill immer mehr von einstöckigen Häuser abgelöst werden. Die Stadtteile werden von 3 Hauptverkehrsadern erschlossen, der Beach Road, der Main Road und der High Level Road. Fast ausschließlich alle Geschäfte und Restaurants befinden sich auf der Main Road, welche selbst in der Nacht noch stark belebt ist. Sea Point durchlebte nach der Eröffnung der Waterfront schwere Zeiten. Eine Vielzahl der etablierten Restaurants und Bars zog in das Hafenareal um, Ende der Neunziger Jahre war der Stadtteil durch Kriminalität und heruntergekommene Geschäfte gebrandmarkt. Seit einigen Jahren ist jedoch ein gegensätzlicher Trend zu verspüren, mehr und mehr Geschäfte ziehen sich aus der hochpreisigen Waterfront zurück und siedeln sich wieder hier an. Durch die WM und insbesondere dem Standort des Stadions erfolgte ein weiterer positiver Schub. Die neu sanierten Gehwege einschl. Bäume und Blumenbeete sind nur ein offensichtliches Zeichen. Nach Fertigstellung der Außenanlagen wird Green Point wieder eine schönen großen öffentlichen Park besitzen, eine absolute Seltenheit in Kapstadt. Die Kriminalität wurde extrem zurückgedrängt, dank diverser lokaler Initiativen, welche u.a. eine Vergrößerung der Sicherheitsdienste finanzieren.
Der Standort ist eines der größten Vorteile der beiden Stadtteile. Man befindet sich in einer Millionenstadt, aber gleichzeitig ist es hier kleinstädtisch. Zu Fuß kann man bequem zur Waterfront, zur Innenstadt, zum Lions Heda oder nach Clifton. Natürlich kann man auch jederzeit mit den Minibussen fahren . Diese verkehren auf der Main Road und man wartet in der Regel max. 3 Minuten, bis eins kommt. Auf der Beach Road gibt es auch Linienbusse, dank der WM werden jetzt sogar moderne MAN-Busse eingesetzt.
Einige Restaurants und Bars in den beiden Stadtteilen: La Perla, Jade Club
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Ich reise dieses Jahr im Mai das vierte Mal nach Kapstadt. Alles fing damit an, daß ich einst meinen Bruder, der für SCT als Praktikant arbeitete besucht habe. Da mich das Land geschichtlich, landschaftlich und auch die Mentalität der Menschen, die in Südafrika leben begeistert, ist dieses Land, das ich mittlerweile zu meiner zweiten Heimat zähle zu einem beliebten Reiseziel für mich geworden. Wer bisher noch nicht in Südafrika war und auch noch nicht so genau weiß, wohin es im diesjährigen Urlaub gehen soll, empfehle ich eine Reise nach Südafrika ans Westkap. Lernt die Garden Route kennen, besucht das Kap der guten Hoffnung, wo die beiden Ozeane sich treffen, macht eine Safari, wagt den größten Bungiesprung der Welt in 216 Meter Tiefe und und und. Dieser schöne Teil unserer Erde, hat viel zu bieten.
Viele Grüße
Carsten