Reise ins Okavangodelta

Flug Okavango Delta

Flug Okavango Delta

Eines der beeindruckendsten Naturparadiese der Welt ist das Okavango Delta in Botswana. Es handelt sich hier um das weltweit größte Binnenflussdelta. Umgeben von der Kalahariwüse existiert im Morden Botswanas ein 20.000 km² großes Feuchtgebiet. Die Wassertiefe ist im Mittel nur 1,5 m, durchzogen wird das Delta auch von vielen Inseln. Die Vielfalt an Tieren ist beträchtlich, seien es Elefanten, Flusspferde, Krokodile und Büffel. Regenfällen im März im Oberlauf des Flusses bedeuten einen Wasserhöchststand ca. 4 Monate später.

Der Flug in das Okavango Delta

Üblicherweise erfolgt die Anreise via Johannesburg bis nach Maun am Rande des Deltas. Von dort starten die Kleinflugzeuge in die verschiedenen Regionen des Okavango Delta. Der Flug zählt selbst schon zu den Highlights. Aus mehreren Hundert Metern Flughöhe hat man einen grandiosen Blick über die Landschaft. Mit Glück erspäht man bereits erste Herden von Elefanten. Gelandet wird dann auf einer Buschpiste im Nirgendwo. Die Camps liegen alle idyllisch am Wasser, was jedoch immer mit Mückenplagen verbunden ist.

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Mit den Mokoros – den Einbaumbooten – auf Elefantensafari

Die Safaris erfolgen den mit den Mokoros, den Einbaumbooten der Einheimischen. Heutzutage sind sie jedoch aus Kunststoff. Ein Guide pro Boot und 2 Touristen passen in eins der Mokoros. Mit entspannten Paddeln bewegt man sich immer tiefer in das wasserpflanzenbedeckte Labyrinth. Teilweise ist die Sicht nur 1 m wegen des hohen Seegrases. Die Hitze ist unerbittlich, teilweise verfolgen einen auch Myriaden von Mücken. Doch dann sieht man am Ufer den ersten Elefanten, den zweiten, eine ganze Herde. Das Gefühl als Jäger ist geweckt, man möchte so nah wie möglich an die Herde, um die besten Fotos zu schießen. Und plötzlich verschwinden die Tiere mitten durch die Seenlandschaft. Noch gefährlich als Elefanten sind Flusspferde. Überschreitet man deren Sicherheitsabstand, greifen sie die Boote an. Unterbrochen werden die Paddeltouren durch Wanderungen auf verschiedenen Insel, wo auch ein Picknick erfolgt. Während der größten Tageshitze wird dann ein Nickerchen gemacht, bevor es am Nachmittag wieder auf Fotosafari geht.

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Rueckfahrt im Boot

Rueckfahrt im Boot

Rückfahrt mit einem High Speed Boot

Die Rückreise erfolgte nicht mit dem Flugzeugen, sondern mit einem High Speed Boot. Im Delta gibt es richtige Wasserstraßen, über die die Versorgung der einzelnen Camps erfolgt. Auf diesen Wegen werden in flachen Booten die Touristen transportiert, die entweder nicht mit dem Flugzeug reisen wollen oder eine Strecke auf dem Wasser erleben wollen. Die Fahrtdauer kann mehrere Stunden dauern, wenn man vom Camp bis in den Norden fährt. Dort verengt sich das Delta, bis nur noch der Okavango als solcher vorhanden ist. Von dort setzen wir dann unsere Reise Richtung Sambesi fort.

 

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