Fährt man an Langebaan vorbei weiter nach Norden, erreicht man nach etwa einer weiteren Stunde Paternoster. Dieser Ort erinnert in Grundzügen noch an die typischen kleinen Fischerdörfer der Westküste. Kleine windschiefe Cottages lassen einen noch einen Blick in die Vergangenheit werfen. Nach Paternoster kommt man eigentlich nur aus 2 Gründen: lange Spaziergänge an einsamen Stränden und am Abend der Genuss fangfrischer Garnelen. Fangsaison ist von November bis April, dann ist es jedoch auch brütend heiß in dieser Region. Jedoch geht meistens eine angenehme Meeresbrise.
Im Frühjahr kann man in den nahegelegenen Cape Columbine Nature Reserve die Blumenpracht der Karoo bestaunen, welche nach den Regenfällen des Winters einsetzt.
Übernachtet werden kann im Paternoster Hotel, einen populären Treffpunkt auch der Einheimischen, insbesondere der Panty Bar. Einfach mal an die Decke schauen, dann weis man, warum die Bar diesen Namen trägt.
Ich selbst habe kurz nach meiner Ankunft in Kapstadt das erste Mal von diesem Ort gehört, nachdem wir in der Sprachschule einen äusserst emotionalen Film über die Apartheid angesehen haben. Der Titel des Films lautet “Forgiveness”. Es handelt von einem Ex – Polizisten, welcher nach dem Ende der Apartheid in dieses Fischerdorf fährt, um die Angehörigen eines von ihm getöteten Widerstandskämpfers um Verzeihung zu bitten.
Homepage: www.paternoster.co.za
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