Von Lesotho geht es dann entlang der Highlands Route zum Golden Gate Highlands National Park und weiter zum Royal Natal Park. Die Landschaft ist so grandios, man kommt aus dem Fotografieren nicht heraus. Die Wanderung entlang des Tugela zum Amphietheater ist eins der absoluten Höhepunkte. Um jedoch den Wasserfall sehen zu können, sind 6-8 Std. Wanderung vonnöten. Kombiniert mit hohen Temperaturen ist dies jedoch schon eine Herausforderung für den Körper. Der Lohn am Ende, der Blick auf einen der höchsten Wasserfälle der Welt, sind jedoch die Strapazen wert.
Die Drakensberge verlassend, geht es über Durban zum St. Lucia Wetlands Park, Heimat von Tausenden Flußpferden und auch Krokodilen. Hier hat uns wieder mal eine Regenfront erwischt, die Bootstour war eine Qual. Über Swasiland erreicht man dann den weltberühmten Krügerpark. Zwischenstop war in einer schwer zu beschreibenden Freizeitanlage mit Bars, Musikbühne und weiteren Verkaufsständen. Irgendwie funky, so die Äußerung unseres Reiseleiters. Der Naturpark für die Übernachtung war nichts Besonders, wenn man von den Quellen absieht, wo wir badeten. Ein Krokodil ist noch schnell verschwunden, bevor wir eintauchten.
Die Landschaft des Krügerpark ist so, wie man es sich vorstellt: offene Savanne mit einer Vielzahl von Giraffen, Zebras, Büffel und diversen anderen Großwild. Um alle Big 5 zu sehen, braucht man jedoch Glück. Tagsüber wird mit dem Truck durch den Park gefahren , Früh- und Nachtfahrten kann man vor Ort buchen. Vom Krüger Park geht es dann westwärts Richtung Joburg auf der Panoramaroute. Noch einmal wird deutlich, was für eine Vielfalt an Landschaft dieses Land bietet. Erwähnen möchte ich nur: Blyde River Canon (muß sich vor dem Grand Canon in USA nicht verstecken) mit den 3 Rondavels , God`s Window ( herrliche Fernsicht vom Plateau) und Borke`s Luck Potholes ( von Fluß ausgewaschene Felsen). Endpunkt ist dann Joburg, für mich Zwischenstation auf dem Weg nach Mozambik.
Die Reise ist perfekt, um in möglichst kurzer Zeit soviel wie möglich zu sehen. Es muß einem jedoch bewußt sein, daß ein Großteil der Reise mit Fahren verbracht wird. Die Strecke beträgt ca. 4300 km, man sitzt ca. 90 Std. im Truck. Es gibt mehrere Tage, wo man nur am Fahren ist. Jedoch ist normalerweise jeder 3.-4. Tag fahrtfrei. Bei der Campingtour schläft man im Zweipersonenzelt, nur der Schlafsack muß mitgebracht werden. Neben dem Reiseleiter = Fahrer ist stets ein Koch mit im Team, der wirklich leckere Mahlzeiten zubereitet. Erwartet wird, daß jeder beim Aufbau der Zelte mithilft, seinen Aufwasch selber macht und ca. 2mal beim Kochen hilft. Abends sitzt man dann am Lagerfeuer. Besonders schön ist es, wenn die Reisenden aus einer Vielzahl von Ländern kommen. Am meisten vertreten sind neben Deutschen Australier, Neuseeländer, Amis und Engländer. Somit ist es auch möglich, sein Englisch aufzufrischen.
Zum Preis: Ich habe die Reise in Kapstadt gebucht, gekostet hat sie ca. 12.000 Rand. Die Tour in festen Unterkünften kostet ca. 18.000 Rand.

Deutsch
[...] günstig gelegen. Es bietet sich als Ausgangsbasis für Touren sowohl zum Sani Pass, dem Amphietheater als auch den Schauplätzen der Zulukultur ( Valley of Thousands Hills ) an. Der Sanipass ist [...]
[...] Drakensberge mit Amphietheater, Hluhlue/Umfolozi Park und St. Lucia Wetland Park und [...]