Neknominate – the South African way

Wer dieser Tage in Facebook unterwegs ist, hat sicher schon von dem jüngsten viralen Trend mitbekommen: Bei den sogenannten Neknominations oder Neknominate bzw. auf deutsch einfach nur Nominierungen genannt, geht es darum, ein Glas Bier in einem Zug zu leeren. Das ganze wird auf Video aufgenommen und auf Youtube oder Facebook hochgeladen. Nach getaner Mission nominiert man daraufhin einen oder mehrere Freunde, die dann 24 Stunden Zeit haben, um ihrerseits ein Bier zu exen. Kommt man dieser Nominierung nicht nach, muss man einen Kasten Bier ausgeben.

Neknomination – Südafrikaner legen das Trinkspiel nach ihren eigenen Regeln aus … und tun anderen etwas Gutes

Neknomination – Südafrikaner legen das Trinkspiel nach ihren eigenen Regeln aus … und tun Gutes

Das Trinkspiel kommt ursprünglich aus Australien und hat sich in Windeseile über den ganzen Planeten verbreitet. Vielen reicht das einfache Biertrinken nicht mehr aus und so übertrumpfen sich die Akteure in ihren Videos immer mit neuen verrückten Ideen, die vor, während oder nach dem Bier- oder Schnapstrinken getan werden. Nicht selten kommt es dabei zu Unfällen und es gibt auch schon erste Todesfälle zu beklagen, weshalb das vor allem bei Jugendlichen beliebte Spiel schon heftig kritisiert wurde.

Neknominate einmal anders

Dass es nicht immer nur ums Saufen gehen muss, beweisen die folgenden Helden des Alltags: Brent Lindesque hat nach seiner Nominierung seine eigenen Regeln für das Spiel gemacht. Anstatt ein Glas Bier zu leeren, nutzt er seine Neknominierung, um etwas an andere zurückzugeben. Und so gab er einem Johannesburger Bettler ein Sandwich, einen Schokoriegel und eine Flasche Cola, der sich darüber ersichtlich freute. Danach rief er seine Zuschauer dazu auf, es ihm gleichzutun und anderen durch kleine Aufmerksamkeiten eine große Freude zu bereiten:

Südafrika Reiseangebot

Es dauerte nicht lange, bis auch andere sich ein Beispiel an Lindeque nahmen. So etwa Matt Clinton, der ebenso ein Video seiner guten Tat auf Youtube einstellte:

Auch zwei andere Südafrikaner nutzten ihre Neknomination, um Gutes zu tun. Sie haben für 90 Kinder im Kapstädter Township Essen besorgt und nominierten daraufhin die Fast Food-Kette Nando’s und einige andere Unternehmen mit der Bitte, ebenfalls hungrige und bedürftige Menschen glücklich zu machen.

Nando’s und einige andere großen Brands haben auch schon die Nominierungen angenommen und entsprechende Videos veröffentlicht:

Und so lässt sich aus dem viralen Phänomen und mit Hilfe der sozialen Medien ein Unterschied machen. Denn viele nehmen sich ein Beispiel an den Videos und tun ihrerseits gute Taten und wenn es nur ein Lächeln ist, das man anderen schenkt und ihnen somit einen schönen Start in den Tag schenkt:

Nelson Mandela wäre stolz zu sehen, wie die Menschen in Südafrika seinen Geist der Menschlichkeit weiterleben.

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