Namibia: Himbas & Etosha-Nationalpark

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Spitzkoppe

Spitzkoppe

Himbas

Himbas

Spitzkoppe, heiliger Berg der Buschleute

Nach 2 Tagen Pause ging es weiter in den Norden, zur Spitzkoppe. Der Berg ist ein heiliger Berg der San – Buschleute. Nach einer stundenlangen Fahrt im Truck freuten wir uns riesig, ein Wasserloch zwischen den Felsen zu entdecken. So konnten wir uns erfrischen und dabei den Sonnenuntergang geniessen. Unvergeßlich bleibt das Campen in wirklich freier Natur, ohne große Infrastruktur. Es gibt kein fließend Wasser, kein Licht – einfach nichts. Am Abend sitzt die Reisegruppe am Lagerfeuer, hilft dem Koch beim Essen zubereiten und unterhält sich. In so einer Region merkt man erstmal, wie viele Sterne es am Himmel gibt, wir sehen sie jedoch in Europa wegen des vielen Lichts nicht mehr.

Am frühen Morgen, bevor die Sonne zu sehr brannte, unternahmen wir einen Spaziergang in dieser wunderschönen Landschaft. Ein einheimischer Führer zeigte uns verschiedene Aussichtspunkte. Außerdem erläuterte er uns, welche Tiere und Pflanzen in dieser Region vorkommen. Unter Felsüberhängen fanden wir sogar Felsmalereien der Buschleute.

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Besuch eines Himbadorfes im Damaraland – Namibia

In der Nähe unseres Camps gab es ein Dorf der Himbas, welches wir besuchten. Diese Leute versuchen eine Gratwanderung zwischen Moderne und Tradition zu bestehen. Die Region hier gehört zum Damaraland und wird von Touristen noch nicht sehr oft besucht. Die Himba verkörpern neben den Hereros die europäische Vorstellung von unberührter Ursprünglichkeit. Kleidung im westlichen Sinne kannten sie bis vor kurzen überhaupt nicht, jetzt tragen sie zumindest die Jüngeren.

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Der Junge auf dem Foto beweist, dass keinerlei Berührungsängste mehr vorliegen. Bei den Frauen und anderen Kindern ist die traditionelle Kleidung noch vorherrschend. Himbas schützen ihren Körper vor Witterungseinflüssen und Dehydration durch ein Gemisch aus Butterfett und roten Gesteinsmehl, aromatisiert mit würzigen Kräutern. Im Zentrum des Dorfes befindet sich der Kraal, wo alle Kühe untergebracht sind.

Südafrika Reiseangebot

Wildlife im Etoscha Nationalpark

Nächstes Ziel war der Etosha Nationalpark, das bekannteste Tierreservat in Namibia. Die Fläche beträgt in etwa die Größe von Hessen und der Tierreichtum ist enorm. Von den Big 5 sind Elefanten, Löwen, Nashörner und Leoparden zu finden. Nur Büffel

Okavango River in Namibia

Okavango River in Namibia

gibt es hier nicht. Die Landschaft ist sehr flach, in der Mitte liegt die Salzpfanne. Ein großer Bereich des Nationalparks ist für Touristen nicht zugänglich. Dummerweise hatte es kurz zuvor stark und ausgiebig geregnet, deshalb hatten die Tiere keinen Grund, zu den Wasserlöchern zu kommen. Gesehen haben wir nicht viele Tiere, aber so ist das halt mit der Natur. Man kann sich auf nichts verlassen.

Bootstour auf dem Okavango– Flusses

Nach dem Besuch des Parks ging es weiter nach Norden, das Reiseziel der Gruppe war der Caprivi – Zipfel und die Victoria – Wasserfälle. Übernachtet wurde am Ufer des Okavango– Flusses, dem Grenzfluss mit Angola, in Rundu. Eine schöne Bootsfahrt auf dem Kavange – Fluss (= Okavango) bildete den Abschluß meiner Reise mit der Gruppe. Auch hier gab es ein Farbenschauspiel, was seinesgleichen sucht. Zu guter Letzt stoppte der Kapitän am angolanischen Ufer für einen Fotostop. Wer kann schon sagen, dass er schon mal in Angola gewesen ist?

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Zurück nach Windhoek

Tja, meine Pauschalreise war somit zu Ende, ab sofort war ich mein eigener Reiseleiter. Den Trip an die Victoriafälle wollte ich mir für später aufheben, jetzt hieß es wieder südwärts zu fahren. Im Ort hielt der Fernreisebus Victoria Falls – Kapstadt, den ich benutzte. Wer sich jetzt irgendeinen abgefrackten Bus vorstellt, wie die aus Afrika – oder Südamerikafilmen, den ich muß ich enttäuschen. Es war ein 5 Sterne Luxusbus, der bei jeder Deutschlandrundreise allererste Wahl wäre. Wie gesagt, Startpunkt waren die Victoriafälle etwa 500 km östlich, die nächsten Haltestellen haben keine exakten Abfahrtzeiten. Überraschenderweise kam der Bus nur mit einer Verspätung von einer Stunde und so konnte ich die Nachtfahrt nach Windhoek antreten. Die Hauptstadt von Namibia sollte mein nächstes Reiseziel werden.

Gebucht hatte ich nichts, aber ich stand nun frühmorgens um 6 Uhr in Windhoek.

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