Mittelaltermethoden in Kapstadt

StraßenverkehrDas Prinzip des Prangers aus dem Mittelalter wird in Kapstadt wieder eingeführt. Betroffen sind Fahrer, die unter Alkoholeinfluss ihr Auto benutzen.

Die Kapstädter Zeitung “Argus“ veröffentlichte gestern die Namen der ersten 58 Delinquenten. Die Zeitung hatte den Zuschlag erhalten, als einziges Printmedium die Namen zu drucken.

Südafrika ist berüchtigt für die hohen Unfallzahlen unter Alkoholeinfluss. Um das Verhalten der Fahrer zu korrigieren, startete die Landesregierung die „Safely Home“ Kampagne. Ein Bestandteil dieser Kampagne ist die vorher erwähnte „Name and Shame“ Aktion.

Die Betreiber der Bars und Restaurant sind jetzt auch ins Visier der Beamten geraten. In Zukunft sollen bei Straßenkontrollen die Räumlichkeiten ermittelt werden, wo betrunkene Fahrer zuletzt eingekehrt sind. Der Verkehrsminister des Western Cape sagte, dass den Strassenkontrollen dann Gespräche mit den Betreibern folgen werden, wo klargestellt wird, welche Verpflichtungen sie gegenüber der Allgemeinheit hätten.

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