Jo seine Kapstadtkolumne

Heute bekommt Ihr die erste Kapstadtkolumne von mir zu lesen. Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Jo Weber und lebe seit 8 Jahren in Kapstadt. In dieser Zeit konnte ich unsere heiß geliebte Stadt sehr gut kennenlernen. Meine Erlebnisse schreibe ich auf einem Kapstadtreiseblog nieder.

Nebenbei co-moderiere ich das Reiseforum: Südafrika – Land Deiner Träume. Und last but not least bin ich Tour Guide und biete Touren in und um Kapstadt an.

Jo Weber und Frau

Was dürft Ihr in Zukunft hier von mir erwarten? Werbung für die schönste Stadt der Welt. Hinweise, Tipps und Tricks,  Empfehlungen, Aktuelles, etwas Klatsch und die Highlights im Reiseforum.

Viele Leser, die sich das erste Mal mit dem Thema Kapstadt befassen, haben erstmal Vorurteile. Doch die erste Reise in die Mother City hat schon viele Urlauber so begeistert, dass sie Wiederholungstäter geworden sind.

Der African Bug beißt Euch am Ende alle! 

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß bei der Lektüre meiner ersten Kapstadtkolumne.

Euer Feedback dazu ist sehr willkommen, diese Kolumne entwickelt sich mit Euch. 

Euer Jo

Das Bo-Kaap bleibt geschützt

Die bunten Häuser des Bo-Kaaps im Zentrum Kapstadts gehören zur Mother City wie der Tafelberg und die Promenade von Camps Bay. Fast jeder Kapstadt-Urlauber läuft einmal durch die charmanten Gassen mit ihren bunten Häusern. 

Gegründet wurde das Viertel während der Kolonialzeit und ist somit der älteste Stadtteil Kapstadts. Hier fanden Menschen aus Südostasien ihr Zuhause. Hier entstanden die kapmalayische Küche und der islamische Glaube in Südafrika. Seit Jahrhunderten ist das Bo-Kaap ein bunter Stadtteil. Doch die bunten Häuser gibt es erst seit dem Ende der Apartheid. Denn vorher war dies nicht erlaubt. Und nachdem ein Bewohner sein Haus bunt angestrichen hatte folgten seinem Beispiel mehr und mehr Menschen und machten aus dem Bo-Kaap das, was es heute ausmacht.

Doch das Bo-Kaap drohte in den vergangenen Jahren der Gentrifizierung zum Opfer zu fallen. Investoren wollten hier Häuser abreißen und neue, moderne Wohnkomplexe hochziehen. Die Bewohner wehrten sich, protestierten, und baten auf Plakaten, ihren Stadtteil zu schützen.

Das Bo-Kaap ist berühmt für seine bunten Häuschen

Mit Erfolg!

Denn auch die Stadt sah es als notwendig an, das Bo-Kaap zu schützen und beantragte, dass der Stadtteil als Nationales Kulturerbe eingetragen wird. Und genau das ist nun geschehen. Das Bo-Kaap bleibt also geschützt und wird nicht durch Wohnkomplexe verschandelt und die Menschen nicht durch höhere Mieten vertrieben. Dies macht mich persönlich sehr glücklich, denn das Bo-Kaap und seine Menschen sind einzigartig und der Ort von so historischer Bedeutung, dass er erhalten bleiben muss – und zwar genau so, wie er ist!

Trinkgeld

In der Innenstadt gibt es an fast allen Parkplätzen Guides, die auf die Autos aufpassen. Die meisten tragen eine orange Weste. Parkt man sein Auto auf solch einem „überwachten“ Platz, machen sich die Guides spätestens beim Aussteigen auf sich aufmerksam. Bei der Rückkehr gibt man ihnen dann einige Münzen, ein Betrag um 5-10 Rand, je nach Parkdauer, ist nicht falsch.

Südafrika Reiseangebot

Reisezeit

Im Mai ist die Saison vorbei. Hotels sind nur noch gering ausgelastet, an den Sehenswürdigkeiten gibt es Null Andrang. Das Wetter ist nun jedoch durchwachsen. Auf einige späthochsommerliche Tage können richtig kühle Tage folgen. Sobald die Sonne untergeht, wird es auch an warmen Tagen kalt. 

Praktisches

Der Autoverkehr ist in der Hochsaison ein riesiges Problem. Die wenigen Straßen Richtung Süden sind dann völlig überlastet. Größere Wartezeiten sind einzukalkulieren. Parkplätze, besonders an den Stränden von Clifton und Camps Bay, aber auch bei Touristenattraktionen wie dem Tafelberg oder den Pinguinen sind kaum zu bekommen.

Jetzt im Mai gibt es kaum noch Verkehrsprobleme. Bei der Lageauswahl des Hotels sollte man die Fahrzeiten beachten.

Restaurant

Es gibt so einige tolle Seafood-Restaurants in und um Kapstadt. Mit das beste Seafood, was ich bisher in Kapstadt gegessen habe, gab es im „Harbour House“ in Kalk Bay. Das Restaurant liegt zudem direkt im idyllischen Fischerhafen – mit einem atemberaubenden Blick aufs Meer.

Das Harbour House gibt es auch an der Waterfront und in Constantia Nek, doch der Ausblick ist in Kalk Bay mit großem Abstand am besten.

Homepage: http://www.harbourhouse.co.za/
Öffnungszeiten: 11:00 – 23:00 Uhr

Ausgehen

Kapstadts Ausgehmeile ist neben der Waterfront und der Long Street die nicht so touristische Kloof Street im Zentrum der Mother City. Hier treffen sich mehr Locals auf ihr Feierabendbier oder einen Drink am Wochenende.

Eine tolle Bar ist hier das „Van Hunks“. Ob an der Bar oder draußen auf den Sitzecken. Hier kann man seinen Drink mit einer Pizza oder einem Burger genießen.

Homepage: http://vanhunks.co.za/
Öffnungszeiten: So.-Do.: 10:00 – 23:00 Uhr, Fr.-Sa.: 10:00 – 02:00 Uhr

Weingut

Eines der ältesten und traditionsreichsten Weingüter im Weinland ist Boschendal in Franschhoek. Neben dem Wein ist auch die typische Architektur der Gebäude faszinierend, denn die Weinfarm geht zurück bis ins späte 17. Jahrhundert und war eines der ersten Weingüter des Weinlands.

Homepage: https://www.boschendal.com/
Öffnungszeiten: 08:00 – 22:00 Uhr

Interessantes aus dem Reiseforum

In einem Jahr hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt. Jetzt finden sich hier im Reiseforum knapp 7.000 Südafrikafans, die Fragen stellen, Fotos posten und Ideen für ihre Reise finden. 

Letzte Woche gab es eine angeregte Diskussion über die Wahlen in Südafrika. Wir hoffen, dass es mit diesem wunderschönen Land weiter aufwärts geht, so dass wir es noch viele Jahre genießen können.

Gestern wurde über einen (älteren) Artikel von Andre`, dem Blogbetreiber, diskutiert. Dort berichtete er, wie er von 2 Männern mit einem Messer bedroht wurde und sie ihm Geld und Handy abnahmen.

Interview mit Jo Weber

Dieses Interview haben wir vor einigen Monaten mit Jo geführt.

Similar Posts:

Diesen Beitrag weitersagen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.