Garden Route Tour – unvergeßlich

 

Tag 1 der Garden Route Tour

Wir sind frühzeitig gestartet, um den ganzen Tag auszunutzen. Somit fuhren wir um 8 Uhr in Kapstadt Richtung Garden Route los, um die erste Station Hermanus noch rechtzeitig vor dem Mittag zu erreichen. Das Wetter war herrlich und wir genossen den Blick auf die traumhafte Landschaft. Auf der einen Seite das Meer, auf der andere Seite das Gebirge – einmalig! In Hermanus angekommen, haben wir uns erst einmal die Beine vertreten und erfolglos nach Walen Ausschau gehalten. Hermanus ist eine kleine idyllische Stadt und bekannt für sein hohes Walvorkommen, weshalb wir wenigstens das Walmuseum besichtigten. In einem Restaurant am Meer haben wir Hermanus schließlich verabschiedet.

Der südlichste Punkt Südafrikas – Cape Agulhas

In Cape Agalhus haben wir den zweitältesten Leuchtturm Südafrikas besichtigt und sind anschließend zum „Southernmost Point of Africa“ gegangen – dort, wo sich der indische und atlantische Ozean „küssen“. Ein herrlicher Ausblick auf das unendlich weite Meer, einfach ein unvergesslicher Moment. Dann fuhren wir nach Goerge, wo wir noch gemütlich zu Abend gegessen haben, ehe wir dann zu „Africa Vibe“ Backpackers gefahren sind und für den nächsten Tag Kraft tankten.

Tag 2 der Garden Route Tour

Jeffreys BayAm zweiten Tag unserer Reise war das Wetter nicht so wie man es von Afrika kennt: Es hat geregnet! Wir beschlossen daher uns die berühmten Cango Caves von Oudtshoorn anzuschauen. Nach einer Autofahrt über faszinierende Bergpässe, unter anderem durch die Outeniqa-Berge, kamen wir an. Strömender Regen – bestes Wetter für die Besichtung einer Höhle! Wir entschieden uns für die Standard-Tour, die uns durch die fünf wichtigsten Höhlen führte. Die Tour begann mit der größten: der Raum war wirklich atemberaubend. Der Tourguide erzählte vieles über die Entstehung der Höhlen, in denen bis zum Jahr 1994 Konzerte veranstaltet wurden. Der Klang, der in dieser gigantischen Höhle entsteht, ist unbeschreiblich. Der Guide fragte, ob ein Sänger unter uns Besuchern sei. Als sich jedoch niemand meldete, begann er selbst einen Opernsong zum Besten zu geben. Ein tolles Erlebnis.

Nachdem wir in einem Restaurant Straußenfleisch getestet haben, ging es über George, Wilderness und Victoria Bay nach Knysna, einer sehr schönen Küstenstadt. Dort übernachteten wir im Backpacker-Hostel „Island Vibe“ mit Blick auf die Küste – traumhaft.

Tag 3 der Reise an die Garden Route

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse im „Island Vibe“ Backpackers haben wir uns die kleine aber feine Stadt Knysna näher angeschaut. Am Hafen gibt es viele kleinere Geschäfte und einen traumhaften Blick auf die Stadt, die Landschaft und den Ozean. Nachdem wir uns an einem herrlichen Aussichtspunkt die Sonne auf den Pelz scheinen ließen, ging es weiter nach Plettenberg Bay, einem idyllischem Küstenörtchen. Der Höhepunkt des Tages: der welthöchste Bungee Jump von einer Brücke im Tsitsikamma National Park. Nach reiflicher Überlegung und weichen Knien ging es dann runter in die „Hölle“. Ein Gefühl, das man nicht mit Worten beschreiben kann – just do it!

Der Tag wurde mit dem Genuss der phantastischen Landschaft auf verschiedenen Wanderwegen und letztlich auf einem kleinen Berg im National Park abgerundet. Im „Island Vibe“ in Jeffreys Bay haben wir schließlich noch mit vielen netten Leuten einen tollen Abend verbracht.

Südafrika Reiseangebot

Tag 4 der Rundreise entlang der Garden Route

Bungee Jump

Den Morgen des 9. Dezembers begannen wir mit einem phantastischen Frühstück mit Blick auf Delfine im Indischen Ozean. Anschließend durchstöberten wir die Outlet Stores von Billabong und Co. Einfach super war das horse riding am Strand – links die Dünen und rechts das weite Meer… Am Abend verließen wir das Surferparadies Jeffreys Bay und fuhren nach Port Elizabeth, einer etwas größeren Stadt an der Sunshine Coast. Unsere Unterkunft „Lungile Backpackers“ lag im Stadtteil Summerstrand in etwa 7 Minuten Entfernung zum Wasser.

Tag 5 der Garden Route Tour

Heute ging es in den Addo Park , wo man Elefanten, Büffel, Löwen, Zebras und vielen andere Tierarten begegnet. An der Informationsstelle können Besucher auf einer Karte Punkte markieren, wo sie die Tiere gesehen haben, so dass es für andere leichter wird, diese aufzusuchen. Dann alle Mann ins Auto und die Kameras scharf gemacht. Zunächst haben wir keins der „Big Five“ gesehen, aber dafür Schildkröten, Springbock und Zebras. Aber nach ca. 2 Stunden wurden wir belohnt. An einer Wasserstelle sind wir auf Elefanten gestoßen und die tatsächliche Größe übertraf die bisherige Vorstellung. Wir waren vielleicht nur zehn Meter von der Elefantenherde entfernt – einmalig! In der Zwischenzeit überquerte hinter und noch eine zweite Herde die Straße und wollte zum Wasserloch, was zu einem kleinen Stau führte. Nachdem wir diese genialen Eindrücke ausgekostet haben, sind wir in das nah gelegene Restaurant gegangen und haben die unterschiedlichsten Gerichte gekostet. Danach ging es nach Port Elizabeth, wo wir den Tag mit einem Strandlauf und Baden beendet haben.

Garden Route

Garden Route

Tag 6 der Garden Route Tour

Wir fuhren entlang der Sunshine Coast nach Tsitsikamma, wo uns eine Adventure Tour erwartete. Zuerst wurden wir mit Kletterwerkzeugen (Helmen, Seilen, Haken) ausgestattet und erkundeten dann Wasserfälle, Felsen und Flüsse. Nach einer guten Stunde war die aufregende Tour vorbei und wir aßen zu Mittag am Storms River. Der nächste Halt war die Straußenfarm „Highgate“ in Oudtshoorn. Dort wurden uns grundlegende Kenntnisse über das Leben eines Straußes erzählt. Wusstest du z.B., dass das Gehirn eines Straußes kleiner als sein Auge ist? Oder dass ein Strauß dort seinen Knöchel hat, wo der Mensch sein Knie? Das Angebot, auf einem Strauß zu reiten, nahmen wir natürlich an – das war eine sehr lustige Erfahrung. Ein weiteres Highlight unserer Tour auf der Straußenfarm war ein „Straußenrennen“, das extra für uns veranstaltet wurde. Abschließend wurden wir zu einem Strauß geführt, der gerade dabei war, Eier auszubrüten. Straußeneier haben eine so harte Schale, dass sogar ein Mensch darauf stehen kann und sind so groß wie 24 Hühnereier.

Müde, aber voller neuer Eindrücke über die unbeschreiblich schöne Landschaft, Tiere und Menschen Südafrikas kamen wir wieder in Cape Town an. AYOBA – das war eine tolle Woche!

Ein Reisebericht von Melanie und Maik

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  13. Wir waren 2010 in Südafrika und sind dann auch von Kapstadt aus über die N2 entlang der Garden Route gereist. Es war das Geld und die Zeit einfach nur wert ;). Haben auch einen Ausflug über die Cango Caves gemacht (da fällt mir ein, muss noch die Fotos sortieren und bei mir hochladen ^^), waren Bungy springen, einfach genial :=).
    Ein Ausflug zum Kap Agulhas durfte natürlich auch nicht fehlen, wunderbare Sicht, schöner Panorama-Blick vom Leuchtturm aus und ein netter kleiner Hafen.
    Im Tsitsikamma Nationalpark, nicht fern von der Bungy Jumping Brücke, haben wir leider nicht ganz so viel geschafft. Haben im Tsitsikamma Nationalpark den Mouth und Viewpoint Trailgemacht, also ein kleiner Ausflug zur Suspension Bridge und zum Aussichtspunkt, um den Ausblick über den Nationalpark zu genießen. Super Trip und auch nicht all zu anstrengend, dauert ca. 4h und dann kann man sich im Restaurant entspannen.

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