FSJ an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt

Hey meine Name ist Johannes Cuhls und ich bin 19 Jahre. Ich komme aus Deutschland und absolviere momentan ein FSJ an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt, Südafrika.

Ich bin einer von vier FSJ´lern, die hier an der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten. Meine Arbeit besteht hauptsächlich darin Schulveranstaltungen technisch vor- und nach zubereiten, repräsentative Fotos zu machen und die Kinder in der Nachmittagsbetreuung zu beaufsichtigen. Ich bin mittlerweile fast ein Monat hier in Südafrika und ich habe hier in und um Kapstadt schon sehr viele gute Eindrücke sammeln können.

Mein typischer Arbeitstag beginnt um 8 Uhr morgens. Nachdem ich einige organisatorische Dinge und Meetings erledigt habe, nutze ich die Zeit um in unseren Schulprogramm Daten so aktuell wie möglich zu halten. In regelmäßigen Abständen muss ich in der Verwaltung und im Schulleiterbüro vorbeischauen und den Bürokräften helfen. Nach der Mittagspause habe ich dann verschiedene Aufgaben. Entweder muss ich die kleinen unter 7-jährigen in der Fußball-AG unterrichten, Schüler beim Arbeiten am Computer beaufsichtigen oder einfach auch meine Aufgaben im Büro erfüllen. Bei außerschulischem Programm ist es meine Aufgabe dem IT-Manager der Schule zu helfen diverse technische Dinge aufzubauen und dem jeweiligen Schulveranstaltung anzupassen. Weiterhin muss ich Fotos der Veranstaltungen machen und es in unserem Fotoarchiv digital festhalten zu können.

Meine Arbeit hier an der Schule ist nicht das sozialste Projekt, aber dennoch ist meine Anwesenheit von Nöten und meine Aufgaben sehr vielfältig. Man merkt auch, dass man auch an einer deutschen internationalen Schule den Kindern, gerade in jungen Jahren, sehr viel beibringen kann und auch muss.

Meine ersten Eindrücke von der Stadt Kapstadt sind sehr verschieden. Auf der einen Seite ist die Stadt sehr interessant aufgrund ihrer kulturellen Angebote und ihrer beeindruckenden Natur. Auf der anderen Seite sieht man jedoch auch, wie groß die Schere zwischen Reich und Armut ist, selbst in einer Metropole wie Kapstadt. In einigen Stadtteilen glänzt es gerade zu, vor Geld und Reichtum und in anderen Stadtteilen sieht man, wie Menschen an ihrem Existenzminimum leben und mit großen Schwierigkeiten versuchen die Familie zu ernähren. Dennoch freue ich mich auf die folgende Zeit und die Eindrücke die ich hier erleben darf. Ich bin sicher, dass ein Auslandsaufenthalt sehr viele positive Erlebnisse und Abenteuer mit sich bringt.

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Comments

  1. Daniel says:

    Hallo Johannes,

    Was du in Südafrika erlebst scheint sehr spannend zu sein. Auch ich interessiere mich für ein FSJ in Südafrika. Deshalb habe ich ein paar Fragen:
    Mit welcher Trägerorganisation bist du dort? Wie hast du dein FSJ finanziert? Wo wohnst du dort (Gastfamilie?)?
    Ich wäre sehr dankbar, wenn du mir diese Fragen beantworten könntest.
    Vielen Dank!

    • Andre says:

      Hallo Daniel,

      irgendwie ist bei der Vorstellung von Johannes´ Blog etwas schief gelaufen. In dieser Rubrik werden Blogs von anderen Leuten vorgestellt, welche auch in Südafrika sind. Normalerweise steht in der Vorstellung immer die Homepage und die Zeiten, wann derjenige vor Ort ist, hier fehlte es komischerweise. Den Link zum Blog habe ich jetzt aufgeführt. Du müßtest die gleichen Fragen nochmals in seinem Blog stellen. Ansonsten kannst Du ja auch noch andere Studenten kontaktieren, welche hier vorgestellt wurden.

      Gruß

      Andre

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