Der Wahnsinn auf Südafrikas Straßen

Man muss nur eine Tageszeitung in Südafrika aufschlagen und schon findet man mehrere Artikel über schreckliche Verkehrsunfälle. Die Kombination aus altersschwachen Fahrzeugen, Raserei und Überbelegung werden immer wieder als Ursache genannt, wenn es Todesmeldungen mit vielen Opfern gibt.

Betroffen sind insbesondere Minibusse, die als Transportmittel der armen Bevölkerung für Fahrten von ländlichen Gebieten in die Großstädte Kapstadt bzw. Johannesburg genutzt werden. Die Fahrer stehen unter extremen Zeitdruck und rasen die knapp Tausend Kilometer ununterbrochen. Oftmals sind dann geplatzte Reifen die Ursache für die tödlichen Crashs. Die katastrophalsten Unfälle werden regelmäßig aus der Transkei im Osten Südafrikas vermeldet, wo bei einzelnen Vorfällen bis zu 20 Tode zu beklagen sind.

Aber auch einheimische Autofahrer verursachen aufgrund der Fahrerei unter Alkohol viele Verkehrsunfälle. Es gibt zwar strenge Regeln in Südafrika, welche aber kaum überwacht werden. Das Bewusstsein für diese Gefahren ist noch kaum vorhanden unter Südafrikanern. Viele der Fahrer beherrschen ihre Fahrzeuge auch nicht richtig, da sie nur eine minimale Fahrausbildung absolviert haben, wenn überhaupt.

Kapstadt auf einen Blick

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