Autofahrer, welche das erste mal in Suedafrika ein Auto mieten, muessen sich schon etwas umstellen. Fuer die meisten Leute ist es nur eine kurze Eingewoehnungsphase, bis sie an den Linksverkehr gewoehnt sind. Am besten startet man direkt in der City, dann kann man den Autos folgen und faehrt nicht automatisch beim Abbiegen auf die falsche Spur. Schwieriger ist es schon mit den Fussgaengern, die staendig an den gefaehrlichsten Ecken die Strasse ueberqueren muessen. Da die meisten Fussgaenger noch kein Auto gefahren haben, koennen sie auch die Geschwindigkeit nicht richtig einschaetzen. Somit muss man staendig bremsbereit sein. Die meisten Unfaelle werden jedoch unter Einwirkung von Minibussen verursacht. Die Fahrer sind unter staendigen Zeitdruck. An Kreuzungen wird gnadenlos gedraengelt. Viele der Fahrzeuge sind nach europaeischen Verstaendnis kaum verkehrstuechtig, aber wo es kaum Kontrollen gibt …
Letzte Woche gab es wieder mal so einen Bericht, wo man nicht weis, ob man darueber schmunzeln soll oder doch das Fahren lassen soll. Ein 21 Sitzer Minibus wurde in der North West Provinz in Buffelsport von der Polizei kontrolliert. Als Passagierzahl wurden 62 Personen genannt. Um es noch eine Stufe zu verschaerfen – der Fahrer hatten keinen Fuehrerschein und keine Lizenz, um als Busfahrer arbeiten zu duerfen.
Er wurde verhaftet und muss in Rustenbeurg vor Gericht erscheinen.
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