Teil 1 (Teil 2)
Von der Malealea Lodge erkundeten einige Mitreisende zu Pferde die Umgebung, andere erwanderten diese Landschaft. Die Armut hier ist jedoch bedrückend. Nach 2 Übernachtungen fuhren wir dann entlang der Highlands Route zum Golden Gate Highlands National Park und weiter zum Royal Natal Park.
Die Wanderung entlang des Tugela zum Amphietheater ist eines der absoluten Höhepunkte. Um jedoch den Wasserfall sehen zu können, sind mehrere Stunden Wanderung bei hohen Temperaturen in praller Sonne vonnöten. Der Lohn am Ende des Tages, der Blick auf einen der höchsten Wasserfälle der Welt, ist jedoch die Strapaze wert.
Die Drakensberge verlassend, fuhren wir in die Haupstadt von KwaZulu Natal, nach Durban. Die Strandpromenade von Durban inklusive des neu erbauten Freizeitparkes ist einen Besuch wert. Von Durban aus reisten wir entlang der Dolphin Coast in das Weltkulturerbe St. Lucia Wetlands Park. Dieser See ist Heimat von Tausenden Flußpferden und Krokodilen.
Von diesem Naturschauspiel aus traten wir dann den letzten Teil dieser
Rundreise an, den Besuch des Krügerparks. Der direkteste Weg führte durch das Königreich Swasiland. In einem kleinen Nationalpark übernachteten wir, bevor die Reisegruppe am nächsten Tag den weltberühmten Nationalpark erreichte. Hier campten wir für 2 Nächte. Die Landschaft des Krügerpark ist so, wie man es sich vorstellt: offene Savanne mit einer Vielzahl von Elefanten, Giraffen, Zebras, Büffel und diversen anderen Großwild. Um alle Big 5 zu sehen, braucht man jedoch Glück. Tagsüber fuhren wir in unserem Truck durch den Park, Früh- und Nachtpirschfahrten konnten wir vor Ort buchen. Die meisten Mitreisenden konnten gar nicht aufhören, die Tiere zu fotografieren.
Vom Krüger Park ging es dann westwärts Richtung Joburg auf der Panoramaroute. Noch einmal wird deutlich, was für eine Vielfalt an Landschaft dieses Land bietet. Erwähnen möchte ich nur: Blyde River Canon, God`s Window und Borke`s Luck Potholes.
Endpunkt der Südafrikarundreise war dann Johannesburg. Die meisten Mitreisenden flogen dann zurück nach Kapstadt, ich jedoch setzte meine Reise nach Mozambik fort.
Die Reise ist perfekt, um in möglichst kurzer Zeit soviel wie möglich vom Land zu sehen. Es muß einem jedoch bewußt sein, daß ein Großteil der Reise mit Fahren verbracht wird. Die Strecke beträgt ca. 4300
km, man sitzt ca. 90 Std. im Truck. Es gibt mehrere Tage, wo man nur am Fahren ist. Jedoch ist normalerweise jeder 3. Tag fahrtfrei. Bei der Campingtour schläft man im Zweipersonenzelt, nur der Schlafsack muß mitgebracht werden. Neben dem Reiseleiter = Fahrer ist stets ein Koch mit im Team, der wirklich leckere Mahlzeiten zubereitet. Erwartet wird, daß jeder Mitreisende beim Aufbau der Zelte mithilft, seinen Aufwasch selber macht und ca. 2mal beim Kochen hilft. Abends sitzt man dann am Lagerfeuer. Besonders schön ist es, wenn die Reisenden aus einer Vielzahl von Ländern kommen. Am meisten vertreten sind neben Deutschen Australier, Neuseeländer, Amis und Engländer. Somit ist es auch möglich, sein Englisch aufzufrischen.
Zum Preis: Ich habe die Reise in Kapstadt gebucht, gekostet hat sie ca. 12.000 Rand (ohne Flug).
Fortsetzung folgt ..



Deutsch
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