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Die Hauptstadt des Landes Mosambik liegt im äußersten Süden des Landes und ist üblicherweise die 1. Station einer Anreise, die meistens über Südafrika erfolgt. Von Johannesburg aus gibt es sehr gute Busverbindungen.
1781 errichteten die Portugiesen in der Delagoabucht ein kleines Fort und nannten die Siedlung Lourenco Marques. Aufgrund der widrigen Umstände entwickelte sich der Ort jedoch kaum. Im Jahre 1838 erreichten die ersten Burentrecks aus den Ebenen des Transvaal den Küstenort. An diese denkwürdige Reise mit Ochsenwagen unter Führung von Louis Trichardt erinnert noch heute ein Denkmal in Maputo. Mit der Entdeckung von Gold und Diamanten in den Burenrepubliken begab sich der neu gegründete Staat auf die Suche nach einem Exporthafen. Außerhalb der britischen Einflusssphäre bot sich eigentlich nur noch diese Siedlung in der Delagoabucht an [...]
 Vor kurzen bin ich wieder mit dem Reiseveranstalter Djoser verreist. Nach der Anmeldung bekam ich zusätzlich den Katalog zugesandt und ich habe interessiert darin geblättert. Neugierig studierte ich die Beschreibung der Südafrikarundreise. Es handelt sich um die klassische Rundreise von Kapstadt bis zum Krügerpark, die fast jeder Reiseveranstalter im Angebot hat. Die Dauer der Reise beträgt 22 Tage zzgl. Anreise. Damit liegt Djoser im Durchschnitt. Meine eigene Rundreise mit dem südafrikanischen Veranstalter Nomad dauerte nur 20 Tage. Der Flug erfolgt mit South African Airways, somit ist die Ankunft der frühe Morgen.
Für Kapstadt sind genau 2 Übernachtungen vorgesehen, effektiv also 1,5 Tage. Ein Tag ist für die Fahrt zum Kap der guten Hoffnung vorgesehen, somit verbleibt ein halber Tag für Sehenswürdigkeiten wie Tafelberg, Waterfront oder Bo Kaap. Eigentlich kann ich da nur jeden empfehlen, die Anreise selbst zu organisieren und 2 Tage früher anzukommen. Ansonsten ist es nur eine einzige Rennerei [...]
Der Otter Trail ist einer der bekanntesten Wanderwege der Garden Route und ganz Südafrika, der durch einen für die Öffentlichkeit gesperrten Teil des Garden Route National Park führt. Zutritt erhalten max. 12 Personen pro Tag. Um diese Genehmigung zu bekommen, ist eine mehrmonatige Vorausbuchung erforderlich. Mit etwas Glück kann man als Nachrücker vor Ort nicht in Anspruch genommene Permits bekommen. Dafür sollten aber mehrere Wartetage einkalkuliert werden.
Die Wanderung erfolgt in 5 Tagesetappen über eine Gesamtlänge von 42,5 km und gilt als anstrengend. Startpunkt ist Storms River, Endpunkt ist Nature’s Valley. Der Wanderweg führt entlang der schroffen und unwegsamen Küste, an der sich die Wellen des Indischen Ozeans an den Klippen brechen. Dabei werden die tropischen Regenwälder dieser Garden Route Region durchquert. Entlang der einsamen Küste können Delphine, Wale und Robben gesichtet werden [...]
Kapstadt bietet eine Fülle von Luftsportaktivitäten an. Man kann hier alle Aktivitäten betreiben, die in der Luft möglich sind, sei es eine Ballonfahrt, ein Rundflug mit einem Hubschrauber oder Mikroflugzeug bzw. ein Fallschirm – oder Gleitschirmflug. Einige der Betreiber sind etwas außerhalb von Kapstadt angesiedelt, der Großteil des Luftsports kann aber in der City betrieben werden. Die beliebteste Urlaubsbeschäftigung der Urlauber ist aber ein Rundflug.
Rundflüge
Die Starts erfolgen entweder direkt an der Waterfront oder einige Kilometer entfernt. Dann wird ein Transfer zum Startpunkt mit angeboten. Beliebt sind Panoramaflüge über den Tafelberg bis nach Camps Bay. Dieser Kurzflug dauert etwa 20 Minuten. Es werden jedoch auch einstündige Rundflüge ausgeführt . [...]
Jeder Kapstadt – Urlauber besucht das Kap der guten Hoffnung. Die Fahrt zum “südwestlichsten” Punkt” von Afrika ist neben dem Aufstieg auf den Tafelberg das absolute Highlight. Neben idyllischen Küstenstädten, einmaliger Landschaft und Pinguinen sind alle Touristen von einem weiteren Ort begeistert, der jedoch nicht die Bekanntheit wie die vorgenannten Sehenswürdigkten hat – der Chapman´s Peak Drive.

Hierbei handelt es sich um einen 9 km langen Abschnitt der Küstenstraße, der sich in etwa 100 m Höhe über dem Meer über 114 Kurven entlang der steilen Küste schlängelt. Viele der Werbespots der deutschen Premiumwagen werden hier gedreht. Ein aufmerksamer Zuschauer erkennt sofort, wenn BMW & Co. wieder entlang des Chapman´s Peak Drive gefahren sind [...]
Überraschenderweise war die Fähre ein richtig modernes Boot, keines der Seelenverkäufer, die man von Afrika erwarten würde. Die Überfahrt verlief ganz ruhig, die Wellen waren kaum zu spüren. Unterwegs sahen wir einige der Dhows, die hier immer noch im Einsatz sind. Diese Segelboote waren über Jahrhunderte die wichtigsten Transportschiffe in diesem Teil der Welt. Heute transportieren sie noch die Waren zu entlegenen Orten, wo sich moderne Schiffe nicht wirtschaftlich einsetzen lassen.
Am Horizont konnten wir dann Sansibar und deren Hauptstadt erkennen. Zanzibar Stone Town ist heute die Provinzhauptstadt der Insel, war aber vor der Unabhängigkeit von Tansania die Hauptstadt der Insel. Schon von weiten konnte man diverse große Gebäude erkennen, die wie Paläste aussahen. Je näher wir dem Hafen von Stone Town kamen, umso deutlicher wurde jedoch, dass die Gebäude in einem erbärmlichen Zustand waren. Die Fassaden waren alle grau und düster. Nach der Anlandung konnten wir direkt zu unseren Hotel laufen, welches sich nur einige Hundert Meter vom Hafen entfernt im alten Zentrum von Stone Town befand. Von außen sah das Hotel auch ziemlich heruntergekommen aus, die Innenausstattung war aber akzeptabel. Wir blieben 1 Nacht in Zanzibar Town, bevor wir Richtung Norden weiterfahren wollten [...]
Malawi. Wo war das gleich noch? Irgendwo im zentralen Afrika. Wenn ich mir überlege, was mir dazu einfiel, bevor ich die Reise antrat: Lake Malawi – einer der größten Süßwasserseen der Welt. Sonst noch – eins der ärmsten Länder Afrikas. Große Probleme mit Aids. Als Urlaubsland – garantiert nicht.
Unser Zielort befand sich in den Bergen südlich des Malawisees. Hier gab es noch ausgedehnte Wälder, die zum Wandern einladen. Als weitere Freizeitaktivität konnten wir fischen. Wer denkt, dass es in Zentralafrika immer heiß ist, der liegt falsch. Hier fielen die Temperaturen am Abend auf den Nullpunkt, es war echt kühl auf etwa 1000 m über dem Meeresspiegel. Am Abend saßen wir am Lagerfeuer, um uns zu wärmen. Wenigstens versprachen die nächsten Tage Badewetter. Von den Bergen im Süden Malawis fuhren wir hinab an die Ufer eines der größten Süßwasserseen der Welt.
Der Lake Malawi hat solche Dimensionen, dass bei Wind meterhohe Wellen normal sind. 3 Nächte wollten wir hier bleiben. Der Campingplatz war riesig, bei Vollbelegung wären es wahrscheinlich 1000 Leute [...]
Kapstadt ist nicht wirklich mit Grünflächen gesegnet. Der neu eröffnete Park in der Nähe des WM – Stadions ist nun jedoch eine grüne Oase.

Die Aufnahme wurde aus dem Ritz – Hotel getätigt [...]
Hier im South Luangwa National Park hoffte ich nun, meine Big 5 zu vervollständigen, genau genommen fehlte mir nur noch der Leopard in meiner Fotosammlung. Bei der Ankunft fiel allen auf, dass hier vor kurzen ein Hochwasser gewesen sein musste. Die Markierungen an den Bäumen deuteten auf eine Wasserhöhe von etwa 1 m hin. Das Hochwasser hatte denselben Ursprung wie das am Victoriafall. Das Camp war auch in Mitleidenschaft gezogen wurden, der Rasen total verschlammt und der Swimmingpool kaputt. Dafür war die Lage traumhaft, direkt am Ufer des Flusses. Hier entdeckten wir sofort einige Gruppen Flusspferde. Nach dem obligatorischen Zeltaufbau konnten wir dann den restlichen Nachmittag relaxen, bevor die abendliche Pirschfahrt begann.
Auf einmal hörten wir aufgeregte Stimmen von anderen Reisenden, ca. 300m von der Bar entfernt hielten sich Elefanten auf. Das Camp hatte keinen Zaun und so begaben wir uns in Richtung der Dickhäuter. Es ist schon ein komisches Gefühl, sich wilden Tieren zu nähern. Natürlich kann man in etablierten Nationalparks auch Führungen zu Fuß machen, aber dann begleitet einen ein Ranger mit einem Gewehr. Hier waren wir Touris ganz allein. Verhaltend wie Möchtegern – Ranger, die ihr Fernsehwissen einsetzten, überprüften wir die Windrichtung und schlichen uns bis auf ca. 100m an die Elefanten heran. Näher trauten wir uns dann doch nicht ran und als hinter uns noch einige Elefanten auftauchten, bewegten wir uns schnellstmöglich wieder in das Camp zurück. Am Abend ging es dann auf Safari in mehreren Jeeps. Ein Großteil des Parkes bestand aus Wald, im Gegensatz zu den Savannen-landschaften in Etoscha oder Krügerpark. Nach anfänglicher Erfolglosigkeit liefen uns dann die Tiere der Reihe nach über den Weg. Kurz vor Ende hatten wir dann sogar das unbeschreibliche Glück, Leoparden auf nächtlichen Beutezug zu beobachten. Weiterhin sahen wir Löwen, Elefanten, Nilpferde und diverse andere Savannenbewohner [...]
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