Botswana mit Okavango – Delta und Chobe Park

Okavango - FliegerTeil 1 (Teil 2)

Von hier nahm ich mir ein Taxi bis zur Lodge am Stadtrand von Johannesburg, wo die Rundreise am nächsten Morgen starten sollte. Es handelte sich um einen normalen Backpacker, der aber ziemlich leer war. Im Innenhof saßen 3 Gäste und der Besitzer des Hauses bei einem Braai. Sie haben mich gleich eingeladen, sich ihnen anzuschließen. So verbrachte ich meinen letzten Tag in Südafrika mit der Lieblingsbeschäftigung der Einheimischen – Grillen und Bier trinken.

Die kleinen Backpacker sind die gemütlichsten

Bei meinen Rundreisen zeigte es sich immer wieder, dass die kleineren Backpacker die gemütlichsten waren. Dann saß öfters der Besitzer am Abend mit den Gästen zusammen. Komischerweise konnte ich hier keinen anderen Reisenden entdecken, der auch die Tour gebucht hatte.

Am nächsten Morgen traf ich den ersten Mitstreiter, eine äußerst agile Engländerin. Mit einigen Minuten Verspätung traf dann auch der Truck mit den anderen Touristen ein. Insgesamt waren wir 5 Leute, die den Truck für sich hatten, 2 Brasilianerinnen, 1 Italiener und die besagte Engländerin. Ansonsten gab es noch den Fahrer und die Köchin. Dies ist die Standardbesetzung bei den meisten Touren. Diese Reise würde für die beiden ruhig werden. Wenn jedoch 20 Urlauber dabei sind, ist es schon etwa anderes.

Start unserer Camping – Rundreise Richtung Botswana

Wie immer bei meinen Rundreisen hatte ich eine Campingtour gebucht. Dies ist die preiswerteste Art zu reisen und es machte mir richtig Spaß. Die paar Minuten Zeltaufbau nach der Ankunft am jeweiligen Ruheplatz sind kaum der Rede wert. Der erste Tag der

Botswana

Botswana

Tour war reine Fahrerei. Am frühen Morgen gestartet und dann nur auf der Straße. Auf südafrikanischer Seite waren die Straßen in perfekten Zustand, nach dem Grenzübertritt nach Botswana realisierten wir jedoch sofort einen Unterschied. Im Truck konnten wir es uns auf jeweils 2 Plätzen bequem machen. Quatschen, Lesen und die Landschaft betrachten waren unsere Beschäftigungen. Die erste Übernachtung war in einem Hostel irgendwo in der Pampa. Die Anlage und die sanitären Einrichtungen waren in Ordnung, außerdem gab eine nette Bar. Hier sind die beiden Brasilianerinnen den Ruf ihres Heimatlandes gerecht geworden. Beide tanzten auf der Theke und wurden dabei von den Barbesuchern frenetisch beklatscht.

Maun und das Okavango – Delta

Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Maun, dem Eingangstor zum Okavango – Delta. Der Flug selbst zählt schon zu den Highlights. Unterwegs konnten wir die Landschaft aus niedriger Flughöhe betrachten. Grüne Abschnitte wechselten sich mit Wasserflächen ab. Ich selbst habe keine Tiere gesehen, meine Mitreisenden hatten mehr Glück und sahen einige Elefanten. Während des Flugs öffnete sich dann eine Tür und ließ sich trotz mehrerer Versuche nicht wieder schließen. Der Pilot nahm es gelassen, wir weniger. Leider endete der Flug schon nach kurzer Zeit und wir landeten sicher auf einer Buschpiste im Nirgendwo. Dort holten uns Guides ab und brachten uns in Jeeps zu unserer Lodge. Das Camp lag idyllisch am Wasser. Dummerweise bedeutete dies eine ständige Mückenplage. Außerdem herrschten stets Temperaturen von über 35 Grad, in Kombination mit der hohen Luftfeuchte kein Vergnügen.

Den ausführlichen Artikel über die Zeit im Okavango – Delta und im Chobe Park finden Sie hier.

Weiter in den Chobe – Nationalpark

Sambesi - Fähre

Sambesi – Fähre

Vom Chobe Nationalpark aus setzten wir dann den Sambesi River über. Hier mussten wir uns in Geduld üben, da die Warteschlange für die Fähre ziemlich lang war. Ich suchte mir einen schattigen Platz unter einem Baum, setzte mich hin, beobachtete die Leute ein wenig und las in meinen Buch. Nach einigen Stunden waren wir an der Reihe und konnten den kilometerbreiten Strom überqueren. Die Fähre selbst hatte schon bessere Tage gesehen, aber wir haben es ja überlebt. Auf sambischer Seite wurde dann erstmal Eintrittsgeld verlangt. Das Visum kostete einige Dollar Visumsgebühren, doch dann konnten wir Richtung Victoria Falls fahren. Unsere Zelte durften wir auf einen schönen Campingplatz inmitten einer Hotelanlage aufbauen.

Artikel folgt ….                                       Teil 3

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  5. Botswana Chobe Park 1 - Kapstadt entdecken! sagt:

    [...] Ausflugsboot auf dem Chobe River. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Uferstreifen des Chobe Parkes, wo sich viele der Tiere aufhalten, um zu [...]

  6. Botswana Chobe Park 2 - Kapstadt entdecken! sagt:

    [...] ist schon ein erhebender Anblick, wenn man im Chobe Park die Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten kann. Die Ausflugsboote wagen sich bis auf etwa 20 m [...]

  7. Botswana Chobe Park 3 - Kapstadt entdecken! sagt:

    [...] der Bootstour auf dem Chobe River, der den Chobe Park in Botswana im Norden begrenzt, können Touristen den Nilpferden sehr nahe [...]

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