Ein Sprecher von Home Affairs teilte letzte Woche mit, das Südafrikas Wirtschaft verzweifelt gut ausbildete Fachleute benötigt. Der Zuzug von Ingenieuren, welche so genannte „critical skills“ haben, soll erhöht werden.
In den nächsten 3 Jahren sollen 50.000 Ingenieuren aus dem Ausland angeworben werden. Dabei soll es sich vorrangig um Bau-, Chemie-, Elektro- und Maschinenbauingenieure handeln.
Südafrika verliert immer stärker Ingenieure an Nachbarländer, die attraktivere Verdienstmöglichkeiten bieten. Trotz des Fachkräftemangels verzeichnet Südafrika über 600.000 Studienabgänger, die keinen Job finden. Die Firmen hingegen bevorzugen Fachkräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung. Dies stellt sich nun als Teufelskreis dar, da den Studienabsolventen keine Möglichkeiten gegeben wird, Berufserfahrung zu sammeln, andererseits sich nun die südafrikanische Wirtschaft wegen fehlender Fachkräfte nicht entwickeln kann.
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