5 Varianten, um günstig Englisch zu lernen

Freiwilliges Soziales Jahr

Freiwilliges Soziales Jahr

1) Freiwilliges Soziales Jahr

Fremde Kulturen kennen lernen, das Ausland bereisen, die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln, einige Gründe für einen Freiwilligendienst. Ein willkommener Nebeneffekt ist natürlich das Erlernen der englischen Sprache, wenn man sich in einem Land wie Südafrika befindet. Für Studenten ist die Tatsache, daß viele der Freiwilligendienste vergütet werden, ein wichtiger Entscheidungsgrund. Ein Großteil der FSJler arbeitet dann in sozialen Einrichtungen, entweder Schulen oder Kinderheimen. Berücksichtigt werden muß jedoch die lange Planungs- und Vorlaufzeit, um solch ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren zu können. Wer kurzfristig auf die Idee kommt, auf diese Art und Weise Weise ins ausland zu gehen, wird kaum Erfolgt haben. Außerdem gibt es im Regelfall nur eine starre Laufzeit von 12 Monaten, die nicht geändert werden kann.

2) Praktikum

Eine echt gute Idee ist, praktische Erfahrungen im Berufsalltag im Ausland zu erwerben. Man erlernt quasi nebenbei Englisch, wenn man mit seinen Kollegen kommuniziert und erste Arbeiten erledigt.Leider ist es äußerst schwierig, überhaupt eine Praktikumsstelle in Südafrika zu bekommen. Diese Kultur der Praktika ist nicht so üblich wie in Deutschland und wird daher nur von wenigen Unternehmen angeboten. Eine Direktbewerbung bei einem südafrikanischen Unternehmen ist aussichtslos, es verbleiben also nur Vermittlungsagenturen, persönliche Kontakte und der Umweg über ein deutsches Mutterunternehmen. Es ist per Gesetz verboten, Praktikanten in Südafrika ein Gehalt zu zahlen. Weiterhin ist die Lage bzgl. des benötigten Visums äußerst diffus. Im Moment werden kaum Visa für Praktika ausgestellt, da es in der jüngeren Vergangenheit diverse Mißbrauchsfälle gab.

Südafrika Reiseangebot

3) Volunteer-Organisation

Dies ist vergleichbar mit Freiwilligendiensten, wird aber von südafrikanischen Organisationen angeboten. Der größte Unterschied zum FSJ ist der, daß sich die Programme selbst finanzieren müssen. Viele sind im Bereich der Community – Arbeit tätig, unterstützen also beim Aufbau einer dörflichen Infrastruktur, im Gartenbau oder desgleichen. Andere Programme bieten Arbeiten im Wildtierschutz oder bei der Bekämpfung von nichteinheimischen Pflanzen an. Südafrikaner können diese Volunteerprogramme für sehr wenig Geld absolvieren, wohingegen ausländische Studenten die Organisationen mit 500 bis 1000 Euro im Moment unterstützen müssen, d.h. Gebühren bezahlen. Da bei diesen Programmen die Teilnehmer aus vielen Ländern teilnehmen, ist die Verkehrssprache Englisch. Im Vergleich zu Sprachschulen ist diese Option um etwa die Hälfte günstiger, wohingegenen der Lerneffekt identisch ist. Wie bei Srachschulen kann man diese Volunteer – Kurse relativ kurzfristig in individueller Länge buchen.

4) Herumreisen in Südafrika

Südafrika und Nachbarländer bereisen und dabei Englisch lernen, das geht. Es gibt genügend englischsprachige Tourveranstalter, die Rundreisen anbieten. Die preisgünstigste Variante sind Camping – Overlandtouren. Natürlich muß man hier Geld in die Hand nehmen, aber am Ende kennt man das Land und hat trotzdem noch sein Englisch verbessert. Bei den meisten Touren ist ein guter Mix aus Australiern, Neuseeländern, Amerikanern, Holländern und Deutschen dabei. Somit kann man den ganzen Tag seine Sprachkenntnisse vervollkommnen. Die Touren kosten etwa 80 Euro am Tag, hängt man davor noch einige preiswerte Tage in einem Backpacker ohne Aktivitäten dran, kommt man bei einer 20 Tagestour und 10 Tagen in einem Backpacker auf etwa 2.000 Euro.

5) Englischlehrer vor Ort

Alternativ zu einer Buchung bei einer Sprachschule bietet sich der Unterricht bei einem Sprachlehrer an. Am besten reist man einfach nach Kapstadt und nächtigt dort für die erste Zeit in einem Backpacker. Den Englischlehrer findet man am einfachsten über die Homepage „Gumtree“. Es gibt genügend Lehrer vor Ort. Einfach sich mit einem Sprachlehrer verabreden und dann schauen, ob es paßt. Am besten sollte man dann bei der Familie des Sprachlehrers leben, um wirklich sehr schnell sein Englisch zu verbessern. Die Angestellten im Backpacker helfen auch bei der Suche nach einem Lehrer.

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